BUND Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland


Ansprechpartner Vorstand BUND OV Bad Homburg

Vorsitzende: Heike Bergmeier 0174/8184301 bund.bad-homburg@bund.net
Stellv. Vorsitzender: Hilbert Baldt 06172/41803 hilbert-baldt@t-online.de
Schatzmeisterin: Aggi Scherer aggi.scherer@mailbox.org
Beisitzer: Beate Gültig, Michael Kreibohm und André Rothe

BUND-Gartenexkursion zu den Naturgärten von Markus Gastl

Wie gestaltet man einen insektenfreundlichen Naturgarten, wie betreibt man einen Permakulturgarten?

BUND Bad Homburg besucht die Paradiese eines Gartenvisionärs - Herzliche Einladung zum Mitfahren

Am Samstag, 18.08.2018, lädt der BUND zu einer ganztägigen Exkursion mit Besichtung der beiden paradiesischen Naturgärten des Insektenfreaks, Gartenvisionärs und Trägers der bayerischen Staatsmedaille für "besondere Verdienste für die Umwelt" Markus Gastl im fränkischen Ehingen ein. Herr Gastl ist als Gründer des Hortus-Netzwerkes Vorbild für bundesweit vernetzte Naturgartenfreunde und bereits mehrfach im Fernsehen und diversen Gartenzeitschriften vorgestellt worden.

Seine Begeisterung für Natur- und Permakulturgärten lädt jeden ein gleich selber aktiv zu werden. Sein Motto "Machen ist wie wollen - nur krasser" lebt er vor und macht Mut für eigenes Engagement. Mit einfachen Mitteln kann jeder in einem kleinen oder großen Garten und sogar auf dem Balkon etwas für Bienen, Schmetterlinge und Co. tun. Denn das massive Insektensterben und der Verlust der Vielfalt machen es unbedingt erforderlich, gerade im privaten Garten etwas dagegen zu setzen. Die in Mode gekommenen Steinschüttungen in privaten Vorgärten, der Einsatz von Rasenrobotern und die Pflanzung vieler, für Insekten nutzloser Stauden & Co. sind sehr problematisch.

Es gibt leider immer noch viel zu wenige naturnah angelegte Gärten. Dabei sind gerade die privaten Gärten eine sehr gute Möglichkeit ökologisch wertvolle Flächen in der Stadt zu schaffen.

Weitere Infos gibt es unter www.hortus-insectorum.de
und in unserem Flyer.

Anmeldung für die Garten-Exkursion (pro Person: 25 EUR für BUND-Mitglieder, 30 EUR für Gäste, zuzüglich 10 EUR für beide Führungen) inklusive Busfahrt mit Schlosser-Reisen und zwei jeweils 90-minütigen Führungen durch die Gärten "Hortus Insectorum" in Ehingen-Beyerberg und "Hortus Felix" in Herrieden (liegt 18 km auseinander) bitte per E-Mail an: bund.bad-homburg@bund.net

Abfahrt ist um 6 Uhr in Bad Homburg am Festplatz "Heuchelbach". Die Rückfahrt ist um 16 Uhr geplant.

Die erste Führung beginnt um 10 Uhr im 7.500 qm großen Insektengarten "Hortus Insectorum".
Die zweite Führung beginnt um 14 Uhr im glücklichen Permakulturnutzgarten "Hortus Felix".

Die Führungen finden bei jedem Wetter statt.
Essen & Trinken muss bitte jede(r) selbst mitbringen. Picknick am Wegesrand.

Müllpiraten stechen in See

Der BUND Bad Homburg startet Müllsammelaktion am Eschbach


Der BUND Bad Homburg startet am kommenden Samstag, 28.07.2018, die Mission der "Müllpiraten": Plastiktüten & Co. gehören nicht in die Landschaft. Warum das so ist, darüber möchte der BUND informieren.

Auch im sonst so sauberen Bad Homburg findet man immer wieder Müll, wo er nicht hingehört. "Deshalb möchte der BUND den Müll zum Thema machen und mithelfen, dass Plastik aller Art, Zigaretten- und Pizzaschachteln, Dosen und CD's eingesammelt und dem städtischen Betriebshof zur ordnungsgemäßen Müllentsorgung übergeben werden", erläutern Michael Kreibohm und Beate Gültig vom BUND-Vorstand die Müllpiratenaktion.

Für den ersten Raubzug der Müllpiraten freut sich der BUND von 10 bis 12 Uhr entlang des Eschbachs von der Alten Weinstraße in Gonzenheim/Ober-Eschbach bis zur Kläranlage über Unterstützung beim Müll einsammeln. Piraten aller Altersgruppen sind herzlich eingeladen mitzuhelfen. Treffpunkt ist die Bushaltehaltestelle "Holzhäuser Straße" der Linien 1, 2, 11, 12 an der Ecke Frankfurter Landstraße/Alte Weinstraße. Bitte Putzhandschuhe mitbringen und eventuell für das Sammeln im Bach Gummistiefel anziehen.

BUND fordert: Klimaschutz muss das Leitbild für unsere Kurstadt sein

 Bad Homburg, 15.06.2018:
Der BUND Bad Homburg nimmt Stellung zum Stadtentwicklungskonzept "Bad Homburg 2030" und stellt fest: Der Klimaschutz kommt viel zu kurz. In den Bereichen Stadtplanung, Verkehr, Energie- und Grünflächennutzung sehen wir dringenden Nachbesserungsbedarf. Für das Stadtentwicklungskonzept erwartet der BUND Bad Homburg ein klares Klimaschutz-Bekenntnis in allen Bereichen. Klimaschutz muss ernst genommen werden und das überlebenswichtige Leitbild für unsere Kurstadt sein. Die Anstrengungen, um die klimaschädlichen Emissionen zu senken, sind in den nächsten Jahren drastisch zu verstärken. Unsere Stadt braucht klare und verbindliche Leitlinien für eine klimaneutrale Stadt, in der es sich auch im Jahr 2030 gesund und sicher leben lässt.

Bisher ist das Energiethema außen vor. Maßnahmen zur Fortsetzung der Energiewende müssen aber verbindlich sichtbar werden. Wir brauchen deutlich mehr Solarenergie auf den Dächern. Die Stadt Bad Homburg ist eine der reichsten Städte in Hessen und muss hier Vorreiter sein! Wir brauchen eine gezielte Energieberatung von privaten Haushalten, Gewerbe und Industrie, die zu den Menschen geht: Energie sparen, Öko-Strom selbst machen. Aus Sicht des BUND braucht es hier viel mehr aktive Öffentlichkeitsarbeit zum Klimaschutz und zu Fördermaßnahmen.

Der BUND unterstützt die Planung der Stadt den ÖPNV auszubauen und den Lückenschluss der U2 zum Bahnhof schnell umzusetzen. Dazu gehört bei der Elektromobilität aber nicht eine "Umstellung in leistbaren Schritten" sondern ein zügiger und flächendeckender Einsatz von Elektrobussen in unserer Kurstadt.

Landwirtschaftliche Flächen dürfen keine weiteren städtischen "Flächenspielräume für die Wirtschaft" sein. Das "Regiebuch der Stadt" muss den geplanten Flächenfraß begrenzen statt weitere Flächen zu versiegeln und zu "arrondieren". Grünflächen sind für die Natur zu schützen und nicht nur für Sport und Fun zu entwickeln. Die Natur braucht dringend Rückzugsräume. Diese gilt es festzuschreiben. Zur BUND-Stellungnahme ...

Krötenrettungsaktion in Dornholzhausen großer Erfolg

Bad Homburg, April 2018: BUND Bad Homburg rettet über 6.500 Tiere - Viele Helfer im Einsatz

Rund um den Forellenteich in Dornholzhausen waren viele Helfer im Großeinsatz. "Wir haben in diesem Frühjahr mehr als drei Mal so viele Tiere wie im Vorjahr eingesammelt und vor dem Tod durch Überfahren gerettet", freut sich die Initiatorin und Organisatorin der Aktion, Heike Bergmeier. Die Krötenwanderung begann Anfang März und dauerte wegen des zwischenzeitlichen Wintereinbruchs bis Mitte April. Erstmals kam auch ein 300 Meter langen Krötenzaun zum Einsatz, der jeden Morgen und Abend kontrolliert werden musste.

Der BUND bedankt sich für die enorme Unterstützung über mehrere Wochen. Einige Helfer waren geradezu im Dauereinsatz. Der Tierschutzverein Bad Homburg hat ebenfalls Helfer geschickt. Der Dank geht auch an die Stadtverwaltung, die mit Krötenzaun, Einschaltung eines Planungsbüros, Krallmatten und LED-Schildern die Aktion unterstützt hat.

Nach der Aktion ist vor der Aktion. Jetzt geht es darum zu überlegen, was noch verbessert werden muss. Wir brauchen Ersatzgewässer im Wald und unbedingt eine Lösung für den Tannenwaldweg, über den rund 14 Prozent der Kröten wandern. Der Heuchelbach hat dort so eine starke Strömung, so dass die Tiere nicht unter der Straße im Bachbett weiterlaufen können, sondern die steile Böschung hochkommen, sich durch die Zaunritzen rechts und links des Baches quetschen, um dann auf der Straße überfahren zu werden. Der BUND wird weiter mit der Stadt sprechen, um den Amphibienschutz noch deutlich zu verbessern.

BUND Bad Homburg zeigt Wanderausstellung "Klimagourmet"

Vom 13.03.2018 bis 07.04.2018 in der StadtBibliothek Bad Homburg 

Wussten Sie, dass wir durch unsere Ernährung mehr klimaschädliche Gase erzeugen als das globale Verkehrsgeschehen? Kennen Sie den "Produktionsaufwand" für ein Kilogramm Rindfleisch? Und was hat das mit dem Klimawandel zu tun? Wie unterscheiden sich deutsche Biosiegel untereinander und vor allem von dem EU-Biosiegel? 

Die Wanderausstellung Klimagourmet gibt spielerisch Antwort auf diese und weitere Fragen. Sie verzichtet auf lange Texte und komplizierte Diagramme. Vielmehr animiert sie den Besucher dazu, sich interaktiv die Zusammenhänge zwischen Ernährung und Klimawandel "vor Augen" zu führen. Die Ausstellung wurde mehrmals von der Jury des Nationalkomitees der UN-Dekade "Bildung für nachhaltige Entwicklung" ausgezeichnet.

 

 

Quelle: http://www.bund-hochtaunus.de/ortsverbaende/ortsverband_bad_homburg/