Einladung zur geführten Mountainbiketour am 13.10.2019

Am Sonntag, den 13. Oktober 2019, ab 14:30 Uhr findet eine geführte Fahrradtour zu ausgewählten Bächen Oberursels statt. Treffpunkt ist der Parkplatz an der Hohemark in Oberursel.

Dipl. Geograph Thomas Schuhmacher erläutert an verschiedenen Punkten die Besonderheiten der Bäche von der Quellregion bis zum weiteren Verlauf in Oberursel hinsichtlich Geologie, Vegetation, Trinkwassergewinnung, Trockenfallen und Hochwasser.

Die Tourdauer beträgt ca. 2,5 Stunden, die Länge etwa 17 Kilometer mit ca. 300 Höhenmetern.

Die Tour führt über breite Forstwege, dennoch ist Voraussetzung für die Teilnahme ein geeignetes Fahrrad (Mountainbike, Trekking-Rad, o. ä.) sowie eine gute Grundkondition.

Die Teilnahme ist kostenlos, jede/r fährt auf eigenes Risiko. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Organisation und Durchführung: Dipl. Geograph Thomas Schuhmacher und Arnold Koch

29.6.2019 Feuerwehreinsatz für Amphibien

Die Anwohnerin, Frau Helen Steen, versuchte seit Tagen auf die austrocknenden Teiche hinzuweisen. Sie und ihr Mann fuhren mehrere Tage hintereinander Wasser in die Tümpel. Die ersten drei Fotos sind von ihr. Danke Frau Steen!

Tausende von Kaulquappen und der Lebensraum von Ringelnatter und Co wurden  nun am Freitag abend durch eine Übung der Feuerwehr Oberstedten gerettet.

Es wurden insgesamt 2 mal 9.500 Liter auf zwei Teiche verteilt.

Zwei große Einsatzwagen der Feuerwehr waren beteiligt.

Herzlichen Dank an Herrn Wehrführer Schneider und sein Team!

Der BUND und die SDW werden mit den Behörden klären, ob es eine nachhaltige Lösung gibt, um den Teichen wieder einen natürlichen Zufluß zu ermöglichen.

Vor drei Jahren muss etwas vorgefallen sein, so dass in den vergangenen zwei Jahren die Teiche vom natürlichen Zufluß an Wasser abgeschnitten waren, und viel zu früh für die sich entwickelnden Amphibien austrocknen.

Teiche voller Kaulquappen drohen auszutrocknen
Teich vor der Austrocknung
Krötenfund
Die Feuerwehrübung beginnt
Wasser Marsch!
Mini-Kröte noch mit Schwanz und schon mit vier Beinen
Im klaren Wasser tümmeln sich anschließend die Kaulquappen

15.6.2019 Mini-Traumgärten beim Brunnenfest

Beim diesjährigen Brunnenfest entstanden auf der Kindermeile am Samstag nachmittag über 80 Mini-Traumgärten. Die BUND-Mitglieder aus Oberursel und Wehrheim hatten viele Pflänzchen vorgezogen, Stauden seit Monaten gepflegt und sie bei der Kinderaktion gespendet.

Die Kinder waren aufgerufen Erde in kleine Schälchen aus gepresstem Zuckerrohr (no Plastics!) zu füllen und diese dann nach Lust und Laune zu bepflanzen und anscghließend zu dekorieren. Je mehr Steinchen benutzt wurden, desto weniger Pflanzen konnten gepflanzt werden - so konnten die BUND-Aktiven interessante Gespräche am Rand mit den Eltern führen.

Gegen Ende der Veranstaltung verschenkte der BUND alle größeren Stauden, darunter Stachelbeerbüsche, Johannisbeerstauden uvm.

Die Aktion hat allen Beteiligten großen Spaß gemacht und wird weiterhin zum festen Jahres-Reperstoire des BUND in Oberursel gehören.

Vielen Dank allen Aktiven, allen voran Arnold und  Uschi Koch und Gabi  für ihre tolle Hilfe, Almut Gwiasda und Cordula Nentwig-Flohr aus Wehrheim, Angelika Bouton für Keimlinge und Stauden.

Claudia und Christoph von Eisenhart Rothe, Oberursel Juni 2019

 

 

Die Ruhe vor dem Sturm
Muster zur Orientierung
Verschiedenste Pflanzen stehen zur Auswahl
Ansturm am heißen Nachmittag
Kleiner Ausschnitt der Mini-Traumgärtchen, die auf Abholung warteten
In Aktion

13.6.2019 "Froschregen" unpassend zum Fischerstechen- Helfer des AK Amphibienschutz im Einsatz

Pressemitteilung 13.6.19

Viele Helfer bei Krötenkinder-Rettung – BUND bedankt sich bei Helfern

Am Pfingstwochenende fand traditionsgemäß das Fischerstechen am Maasgrundweiher statt.

Besucher des Festes alarmierten Helfer des AK Amphibienschutz beim BUND: Die Wege seien übersät mit kleinen Kröten.

Jedes Jahr wandern die Kröteneltern vom nahe gelegenen Wald Richtung Maasgrundweiher. Sie laichen im Weiher ab und treten die Rückwanderung an.

Da der Laich meistens in großen Mengen gleichzeitig abgelegt wird, entwickeln sich die Kaulquappen aus den Eiern alle ungefähr gleich schnell, sie entwickeln vier Beine, die Kiemen werden zurück gebildet, der Schwanz eingeschmolzen, bis die kleine fertige Kröte fertig ist. So kommt es zu Massenvorkommen der Krötenkinder Anfang Juni. Dies wird auch "Froschregen" genannt, unabhängig davon, ob Kröten oder Frösche das Gewässer verlassen.

Die kleinen Kröten versuchen im Laufe der darauffolgenden Monate in ihren Ursprungswald zurückzukehren, um dort zu überwintern. Im zeitigen Frühjahr machen sie sich in Massen wieder auf den Weg zurück, um erneut im Maasgrundweiher zu laichen.

Der BUND AK Amphibienschutz, der von Angelika Bouton koordiniert wird, hat in einer spontanen Aktion versucht, so viele kleine Kröten wie möglich zu retten. Zeitweise wurde deswegen auch der Zugang zum Maasgrundweiher blockiert, da jeder menschliche Schritt mindestens ein Krötenleben gefordert hätte.

Angelika Bouton bedankt sich auch für den Hilfeaufruf auf Facebook, dem viele weitere Tierfreunde gefolgt waren und sogar am Pfingstmontag unermüdlich zur Hilfe eilten, allen voran viele Eltern mit ihren Kindern, die achtsam und vorsichtig hunderte kleine Kröten in Sicherheit brachten.

Der BUND Oberursel / Steinbach hofft in den kommenden Jahren auf das Amphibienkonzept, das bei der Stadt Oberursel in Arbeit ist. Dazu wurde von der Stadt Oberursel ein Gutachten in Auftrag gegeben. Der BUND bringt sich gerne mit seinem Fachwissen und seiner Erfahrung in dieses Konzept ein.

Fragen beantwortet: Dr. Claudia von Eisenhart Rothe Vorsitzende BUND OV Oberursel/ Steinbach

Helfer retten Mini-Kröten am Maasgrundweiher
Mini-Kröten im Eimer
Wegsicherung wegen "Froschregens"
Eimer voll mit Mini-Kröten
Unzählbare Tiere
In jedem Eimer Dutzende Tiere


BUND OV Oberursel

Dr. Claudia von Eisenhart Rothe 
(1. Vorsitzende)

E-Mail: oberursel@bund-hochtaunus.de

Bebauungspläne in Oberursel

Hier gelangen Sie zu den Stellungnahmen des BUND zu den aktuellen Bebauungsplanentwürfen in Oberursel.

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