Ortsverband Usingen / Neu Anspach

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Doris Warlich  06081-16755

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Bürgermeisterwahl in Neu-Anspach

Am 12. März steht in Neu-Anspach die Bürgermeisterwahl an. Hierzu haben wir den vier Kandidaten

Klaus Hoffmann, Andreas Moses, Thomas Pauli und Dominic Wachter folgende Fragen gestellt:

Wie sieht Ihr persönlicher CO2-Fußabdruck aus? Wollen und können Sie diesen verbessern? Und wenn ja, wie?

Antwort von Klaus Hoffmann

Mein ökologischer Fußabdruck liegt bei 5,1 Hektar und damit leider knapp über dem deutschen Durchschnitt.

Wegwerfprodukte waren nie mein Ding. Beim Konsum und auch bei der Ernährung bin ich auf einem guten Weg. Das kann und will ich noch verbessern. Regionale und saisonale Lebensmittel haben bei mir sowieso Vorzug, das stärkt auch die heimischen Erzeuger und Händler. Ich könnte noch konsequenter Bioprodukte verwenden. Dieses Jahr starte ich einen weiteren Gartenversuch. Tomaten und Johannisbeeren klappen schon, das lässt sich ausbauen

Ungünstige C02-Werte habe ich ganz klar im Bereich Wohnen. Als Mieter habe ich auf manches leider keinen Einfluss. Um fossile Brennstoffe zu sparen heize ich aber schon länger zusätzlich mit nachwachsendem Kaminholz.

 

In der Freizeit ist es für mich einfacher das Auto stehen zu lassen. Als passionierter Wanderer hinterlasse ich auch im Urlaub einen eher niedrigen ökologischen Fußabdruck. Beruflich geht das leider nur bedingt.

Antwort von Andreas Moses

Der CO2-Rechner hat einen Wert von 4,6 ergeben. 

Natürlich war ich zunächst über diesen Wert schockiert, weil dieser so deutlich über der von dem BUND empfohlenen Zielvorgabe liegt. 

Bei einem zweiten Hinschauen habe ich dann festgestellt, dass ich wenigstens unter dem bundesdeutschen Durchschnitt liege.

 Eine nähere Betrachtung hat dann ergeben, dass der hohe Wert vor allem auf den Bereich des Wohnhauses zurückzuführen ist, es handelt sich um mein Elternhaus, welches ich so bewohne wie vorgefunden. Wir haben vor 2 Jahren die Uralt-Heizung durch einen neuen Brennwertkessel ersetzt und heizen, was nicht angegeben werden konnte, zusätzlich auch noch mit Holz und zusammen mit der neuen Heizung haben wir auch Solarzellen installiert, durch die der wesentliche Teil des Warmwasser hergestellt wird, sodass wir für mehr als die Hälfte des Jahres die Ölheizung ganz abschalten können. Außerdem ist eine umfangreiche Isolierung und Wärmedämmung in Planung. 

Sollte ich gewählt werden, werde ich den Weg ins Rathaus überwiegend mit dem Fahrrad oder zu Fuß zurücklegen, was nicht nur für den Klimaschutz gut ist, sondern hoffentlich auch meine viel zu hohen Pfunde purzeln lässt.


Unter Berücksichtigung all dieser Maßnahmen bin ich guter Hoffnung, den CO2-Fußabdruck schon bald deutlich verbessern zu können.

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Antwort von Dominik Wachter

Mein (mich selbst schockierendes) Ergebnis ist 5.2 Hektar (dt. Durchschnitt 5.1 Hektar), vor allem runtergezogen mit 67% im Bereich "Ernährung".

Meine Antwort:

Ja, ich will meinen ökologischen Fussabdruck verringern. Zur Zeit versuche ich mich regionaler und ökologischer zu ernähren, also vor allem regionale Produkte zu kaufen. Gleichsam bin ich ein großer Freund von Autofahr-Plattformen und Mitfahrgelegenheiten um spritsparend und in der Regel mit viel Freude während der Fahrt ans Ziel zu kommen. Ich habe vor Kurzem erst ein Buch zum Thema "Selbstversorgung" gelesen und seitdem wünsche ich mir, dass ich auf einem (späteren) Grundstück vor allem energetisch baue und dort einigen Platz habe für die Selbstversorgung mit Obst und Gemüse, sowie evtl. Eiern und kleineren Fleischproduzenten (Hühner, Schweine, etc.).

Nach dem Studium und mit einem entsprechenden Gehalt kann man sich mit Sicherheit einigen ökologischen Freiraum schaffen und ich hoffe, dass dies in den kommenden Jahren und Jahrzehnten von vielen Deutschen und Europäern auch so gelebt wird.  

Kritikpunkt: Globalisierung! Erst durch die Möglichkeiten, die die Globalisierung uns gegeben hat explodierte der menschliche Fußabdruck, an den Beispielen festzumachen: Billigflieger, Obst ganzjährig, Verschiffung und Flugtransport aller Güter weltweit, etc. Regionale Produkte sind nicht mehr konkurrenzfähig, in Afrika (Milchprodukte) genauso wie auch hier in Deutschland, weswegen kleine Metzger, Bauernhöfe, etc. gezwungen sind kaputt zu gehen an dem System "Globalisierung".

 

 

Obstbaumschnittkurs - Theorie und Praxis

BUND-Obstbaumschnittkurs mit dreimaligem hessischem Apfelweinmeister in Westerfeld

Auch in diesem Jahr bieten wir wieder einen Obstbaumschnittkurs an. Der dreimalige hessische Apfelweinmeister und Fachagrarwirt Jörg Markloff wird an jungen und alten Bäumen interessierten Anfängern und Fortgeschrittenen in Theorie und Praxis den richtigen Obstbaumschnitt nahe bringen.

Am Freitag, 24. Februar treffen wir uns um 19:30 Uhr in der Milchhalle in Westerfeld zum theoretischen Teil.

Am Samstag, 25. Februar ab 10 Uhr werden die theoretisch erworbenen Kenntnisse in die Praxis umgesetzt. In Westerfeld, Obernhainer Weg auf der Streuobstwiese von Sieglinde Russ und in dem angrenzenden Schrebergarten werden junge und alte Bäume sachgerecht beschnitten. Wer Gerätschaften wie Baumschere, Baumsäge etc. hat, kann diese mitbringen.

Die Teilnahme an den Kursen ist für Mitglieder und Gäste kostenlos. Über Spenden freuen wir uns. 

Neujahrswanderung am 22. Januar ab 14 Uhr

Wir möchten zusammen das neue Jahr begrüßen und treffen uns am 22. Januar 2017 um 14 an der Reithalle Am Steinchen in Neu-Anspach.

Doris Warlich wird uns durch den Stahlnhainer Grund führen und uns bei einer gemütlichen Wanderung die interessante Geschichte dieser Gegen nahebringen.

Anschließend gibt es die Gelegenheit bei einem gemütlichen Beisammensein in der Talmühle.

Handys umweltgerecht entsorgen

Rund 70 Millionen Bundesbürger nutzen inzwischen Mobiltelefone, Tendenz weiter steigend. Die sich rasant entwickelnde Technik einerseits und Millionen Billiggeräte andererseits bewirken bei Handys die geringe Gebrauchsdauer von durchschnittlich unter einem Jahr.

Der Wunsch der Telefonkunden, stets auf dem neuesten High-Tech-Stand zu sein, lässt das Aufkommen an Elektronikschrott auch in diesem Bereich stetig anwachsen.

Alte Handys gehören aber nicht in den Hausmüll. Die Geräte bestehen aus einem hochgiftigen Cocktail aus Schwermetallen und Chemikalien. Bei der Verbrennung mit dem Hausmüll oder nach Ablagerung werden diese freigesetzt. Toxische Substanzen wie Quecksilber, Blei, Cadmium und Arsen gefährden dann Menschen und Umwelt.

Wer ein altes Handy umweltgerecht entsorgen will, kann es ab sofort in der BUND Geschäftsstelle in der Bahnhofstraße 27 in Neu-Anspach abgeben.
Öffnungszeiten immer Dienstag und Donnerstag von 15.00 – 18.00 Uhr.



KinderBUND immer am 1. Freitag im Monat

Wir laden Kinder im Alter von 5 - 10 Jahren ein zu Streifzügen in die Natur. Gern können auch jüngere Kinder mitkommen, wenn ein Erziehungsberechtigter dabeibleibt.

Der KinderBUND beginnt am 1. Freitag im Monat um 15.00 Uhr an der Milchhalle in Westerfeld (in der Regel) und endet um 16.30 Uhr. Bitte achten Sie auf die Ankündigungen in der Presse.  

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