Was geht, was gibt es im April?

 

Corona-Tagebuch für junge Naturfreunde

 

Mach mit beim Wettbewerb!

 

Manfred Mistkäfer ist von Beruf Naturforscher und immer interessiert an der Natur. Das ist ganz schön spannend – jeden Tag entdeckt er etwas Neues.

 

Du kannst jetzt nicht mit Freunden raus in die Natur und hast trotzdem Ideen, wie Du im Familienkreis oder allein Forschungen die Natur betreffend anstellen kannst

 

Dann leg los und mach mit beim Corona-Naturtagebuch-Wettbewerb! 

 

Was erlebt Ihr in der aktuellen Zeit? Ihr beobachtet Vögel beim Nestbau? Ihr sät Samen in einen Balkonkasten? Ihr zeigt Euren Eltern, wie man klimafreundlich kochen kann? Wir freuen uns auf Eure Ideen.

 

Schickt uns Fotografien, gemalte Bilder, kleine Erzählungen, kleine Bastelarbeiten, oder, oder, oder …

 

Wir freuen uns schon auf schöne Corona-Tagebücher bis zum 20. April 2020!

 

Für diesen Wettbewerb gibt eine doppelte Gewinnchance. Ihr reicht die Tagebücher beim BUND Ortsverband Usingen-Neu-Anspach ein und könnt Bücher, Spiele oder Bausätze für Nistkästen oder Solarmodelle gewinnen. Bitte gebt uns Euer Alter an.

 

Der BUND Ortsverband Usingen-Neu-Anspach schickt Eure Tagebücher weiter an die Manfred Mistkäfer-Redaktion und dort werden am Jahresende die schönsten Tagebücher nochmal prämiert. 

Ortsverband Usingen / Neu Anspach

Ansprechpartner:

Friederike Schulze  06081-16475 

E-Mail: bund.usingen-neu-anspach@bund.net

Ortsverband Usingen-Neu-Anspach

Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V. (BUND)

Friends of the Earth Germany

Eschbacher Straße 18d, 61267 Neu-Anspach

Tel: +49 (6081) 16475

Fax: +49 (6081) 16038

www.bund.net

www.bund-hochtaunus.de

facebook: BUND Usingen-Neu-Anspach

 

SPENDENKONTO: (Spenden an den BUND sind steuerlich abzugsfähig)

BUND Ortsverband Usingen-Neu-Anspach

Nassauische Sparkasse

IBAN: DE59 5105 0015 0304 0218 45

BIC: NASSDE55XXX

 

 

Kein Ei mit "3"

Gerade jetzt zu Ostern sollten wir darauf achten: Kein Ei mit "3". "3" bedeutet Käfighaltung und kann auch versteckt im Kuchen oder Nudeln stecken.

 

 

 

Hunde in der Brut und Setzzeit bitte auf den Wegen halten

In der Brut und Setzzeit gilt eine besondere Aufsichtspflicht für Hunde auf und an allen Grünflächen. Wiesen, Felder und Wälder inner- und außerorts sind damit ebenfalls betroffen. Die entsprechenden Regelungen gelten in der Zeit vom 1. April bis zum 15. Juli. Bitte verlassen Sie in dieser Zeit mit Ihrem Hund nicht die ausgewiesenen Wege. Besonders Uferstreifen und Gehölze bieten unseren Wildtieren Rückzugsgebiete, um die Jungen aufzuziehen. In Usingen und Neu-Anspach gibt es anders als in anderen Kommunen bisher noch keine allgemeine Leinenpflicht für Hunde in dieser Zeit. Bitte helfen Sie durch Ihr Verhalten mit, dass das so bleiben kann.

Außerdem möchten wir noch einmal auf die Entsorgungspflicht der Hinterlassenschaft Ihres Hundes hinweisen. Diese gilt auch auf Feldwegen und –wiesen. Die Stadt hat an den meisten von Hundehaltern frequentierten Wegen Hundestationen aufgestellt. Bitte nutzen Sie diese. Die Hinterlassenschaften kontaminieren das Gras und machen die Futtermittel für die Landwirtschaft unbrauchbar.

 

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Bebauungsplanverfahren EDEKA/Gewerbegebiet "im Us"

Foto: Dr. Horst-Walter Schwager

 

Der BUND sieht die Planung des neuen Gewerbegebiets äußerst kritisch.

Ökologisch gesehen ist dieser Standort viel zu wertvoll und geradezu prädestiniert als Ausgleichsfläche für Baumaßnahmen im siedlungsbereich.

Von den äußeren Rändern der Bachaue bis zur Talsohle finden wir die ganze Bandbreite der Lebensräume von sehr trockenen Standorten bis hin zu staunassen Standorten und zu guter Letzt gibt es das Fließgewässer selbst. Vielfältiger kann auf einem so überschaubaren Areal ein Lebensraum kaum sein.

Ein Themenbereich der uns alle betrifft: Wasserspeicherung, Wasserregulation der Bäche, klimaausgleichende Wirkung, Biotopvernetzung zwischen Siedlungs- und Außenbereich, Naherholungswert
In Trockenperioden  dient dieses Gelände in hervorragender Weise der Speisung der Usa. Die Usa-Bachaue wirkt hier durch die relativ hoch gelegenen Randbereiche wie ein Trichter, der dem Bach Wasser zuführt.

Es geht hier nicht nur um den Bachlauf mit Uferrandstreifen und dem direkten Überschwemmungsbereich als solchen, sondern um das Bachtal als Funktionseinheit mit seiner typischen Topographie.

In Zeiten mit vielen Niederschlägen oder Starkregen nimmt dieser Bereich viel Wasser auf und bremst das allzu schnelle Ansteigen der Wasserpegel. Hinweis: Der Betonschacht am Anfang der Mühlstrasse in Westerfeld hat einen begrenzten Querschnitt. Hier wird die Usa unter der Straße weitergeführt. Hier hatten wir bereits vor einigen Jahren ein Hochwasserereignis, bei dem die Mühlstraße beinahe überschwemmt worden wäre. 

Ohne entsprechende Flächen  funktionieren diese regulierenden Effekte nicht mehr so effizient. Eine Flächenversieglung ist in diesem Bereich daher abzulehnen.

Zusätzlich wirkt dieser Bereich durch die Wasserspeicherung und Beschattung durch Büsche und Bäume - also auch top aktuell -  wohltuend, klimaausgleichend.

Der Naherholungswert ist hier ebenfalls sehr groß.

Foto: Dr. Horst-Walter Schwager

Anbindung an den ÖPNV Im Gegensatz zum Gewerbegebiet hat der geplante Standort keine Busanbindung. Das Verkehrsaufkommen wird sich erhöhen.

 

 

 

 

Steinkauzröhre in Wernborn gehängt

Im Rahmen eines Steinkauzprojektes im Hochtaunuskreis, das von der Unteren Naturschutzbehörde unterstützt wird, wurden bisher etwa 30 Steinkauzröhren im gesamten Hochtaunuskreis angebracht. Aufgrund von Beobachtungen wurden Orte ausgewählt, wo der Steinkauz schon gehört wurde oder auch, wo er sich aufgrund der Örtlichkeit ansiedeln könnte. Es müssen dafür Bäume mit starken, möglichst waagerechten Ästen ausgewählt werden. Jetzt wurden in Wernborn wieder zwei Steinkauzröhren gehängt. Jörg George SOLAWI-Landwirt hat eine Fläche mit alten Obstbäumen, die gut geeignet ist. Bei strahlendem Sonnenschein konnten wir die neuen Immobilien am Samstag, 3. Februar hängen. Jetzt hoffen wir, dass die Steinkäuze das Wohnungsangebot auch annehmen.

Steinkäuze sind recht kleine Eulen, die gerne in offenen Kulturlandschaften vorkommen und natürlicherweise in Baumhöhlen nisten, wo sie zwei bis drei matt weiße Eier legen. Da Baumhöhlen recht selten geworden sind, sollen die Niströhren die Steinkauzpopulation fördern. Eigentlich müssten die kleinen Käuze, die sich im Wesentlichen von großen Insekten ernähren, in ganz Deutschland vorkommen. Sie befinden sich leider vielerorts auf dem Rückzug.

Neujahrswanderung am 7. Januar 2018

Am 11. Oktober wurde der neue Amphibienlehrpfad mit sieben Stationen auf 4,4 km Länge bei Ober-Mörlen eingeweiht. Wir wollten diesen bei unserer Neujahrswanderung besichtigen.

Etwa 30 Mitglieder und Freunde des BUND machten sich auf den Weg. Wegen der starken Regenfälle machte der Weg seinem namen alle Ehre. mehrmals mussten kleine und größere Wasserläufe überwunden werden. Auch hatte der Sturm einige Bäume umstürzen lassen, die den Weg versperrten. die Wanderung wurde zu einem kleinen Abenteuer, so dass wir uns die Einkehr im Forsthaus Winterstein mit Kaffee und Kuchen redlich verdient hatten.

Gesättigt und voll schöner neuer Eindrücke machten sich die Teilnehmer bei Einbruch der Dunkelheit wieder auf den Heimweg.

Kartoffelernte mit anschließendem Mittagsimbiss am 23. September

Am 23. September treffen wir uns ab 11 Uhr im Garten in Westerfeld, Obernhainer Weg, um die Kartoffeln zu ernten. Iris Sachs wird diese mit ihrem Pyrolysekocher garen. Nachdem wir uns über Permakultur und Pyrolyse schlau gemacht haben, werden lassen wir uns die Ernte mit Kräuterquark schmecken.

Für diese Veranstaltung wird um Anmeldung gebeten, damit wir genügend Teller und Tassen sowie Quark, Kaffee und Kuchen dabeihaben. Wer eigenes Campingbesteck o.ä. hat, kann das gerne mitbringen.

Auch spätere Gäste sind herzlich willkommen.

Die Veranstaltung ist für Groß und Klein geeignet.

Wir machen mit bei der Jubiläumsveranstaltung. 

Am 30. September werden wir ab 14 Uhr den Fahrradweg zwischen Westerfeld und Neu-Anspach bis zum Bahnhof säubern. Jeder kann mitmachen. Wir freuen uns auf viele Teilnehmer. 

Sauberhaftes Hessen ist eine Umweltkampagne der Hessischen Landesregierung, die das Bewusstsein und Verantwortungsgefühl der Bürgerinnen und Bürger für Parkanlagen, Wiesen, Straßen und andere öffentliche Räume weckt und stärkt. Seit 2002 haben jedes Jahr Tausende von Bürgerinnen und Bürgern bei unzähligen Sauberkeitsaktionen selbst Hand angelegt und verschmutzte Flächen von Abfällen befreit. Mittlerweile haben sich eine halbe Millionen Menschen und sind zu Botschaftern für eine saubere Umwelt geworden. 

 Sauberhaftes Hessen möchte die erreichen, die gedankenlos Papier, den Kaugummi oder die Zigarettenkippe auf die Straße fallen lassen. Verschmutzung ist kein Kavaliersdelikt. Der wirtschaftliche Schaden ist immens: Rund 200 Millionen Euro zahlen Kommunen und somit der Steuerzahler für die Reinigung öffentlicher Flächen in Hessen. Noch schlimmer sind die möglichen Folgeerscheinungen: Je verschmutzter und verwahrloster öffentliche Plätze und Stadtteile sind, desto größer das Sicherheitsrisiko. In den vielfältigen Projekten von „Sauberhaftes Hessen“ kann jeder, egal welchen Alters und welcher Gesellschaftsschicht, einen Beitrag dazu leisten, Hessens öffentliche Plätze nicht nur sauber, sondern auch sicherer zu machen.

BAT NIGHT - Fledermäuse - Geschöpfe der Nacht

Am 18. August ab 19:30 Uhr

rund um den Talhof in Usingen-Wernborn http://talhof-usingen.de/

werden wir nach einem Vortrag von Dr. Albrecht Pfrommer die Fledermäuse bei der Nahrungssuche beobachten. Mit einem Detektor werden ihre Stimmen hörbar gemacht und wir versuchen, die verschiedenen Fledermausarten zu identifizieren. Spiele rund um die Fledermaus erklären den Kindern diese faszinierenden Geschöpfe. Die Veranstaltung ist für Groß und Klein geeignet.

 

 

Vogelstimmen-Exkursion am 23. April in Usingen

Mit Oberstudienrat i.R. Kurt Syha erkennen wir, welcher Vogel da zwitschert. Dauer der Exkursion ist etwa drei Stunden. Es werden keine großen Strecken zurückgelegt, sondern es wird auf die Vögel geachtet und genau registriert, wer wie und warum singt.

Treffpunkt ist am 23. April um 8 Uhr auf dem vorderen, linken Parkplatz am Hattsteinweiher. Bitte an Fernglas und wetterangepasste Kleidung denken.

 

Let's clean up Europe

Am 1. April haben wir mitgemacht und den Fahrradweg zwischen Usingen-Eschbach und Usingen blitzblank bekommen.

 

Insekten überlebensgroß

Vortrag von Matthias Helb am 10. März um 19:30 Uhr

Hugenottenkirche Usingen 

Matthias Helb stellt die Insekten vor, die in unserem direkten Umfeld vorkommen. Brillante Farbfotos zeigen Mücken, Blattläuse und Co. überlebensgroß mit allen wichtigen Merkmalen, aber auch in Originalgröße, damit man sie zuverlässig erkennt. Zusätzlich beantwortet der Biologe oft gestellte Fragen zum Thema: Schädling oder nicht? Sticht oder nicht? Harmlos oder sogar nützlich? Praktisches Wissen für alle, die Insekten kennenlernen und schützen möchten.
Der Vortrag findet in der Hugenottenkirche Usingen statt und beginnt um 19:30 Uhr.

Bürgermeisterwahl in Neu-Anspach

Am 12. März steht in Neu-Anspach die Bürgermeisterwahl an. Hierzu haben wir den vier Kandidaten

Klaus Hoffmann, Andreas Moses, Thomas Pauli und Dominic Wachter folgende Fragen gestellt:

Wie sieht Ihr persönlicher CO2-Fußabdruck aus? Wollen und können Sie diesen verbessern? Und wenn ja, wie?

Antwort von Klaus Hoffmann

Mein ökologischer Fußabdruck liegt bei 5,1 Hektar und damit leider knapp über dem deutschen Durchschnitt.

Wegwerfprodukte waren nie mein Ding. Beim Konsum und auch bei der Ernährung bin ich auf einem guten Weg. Das kann und will ich noch verbessern. Regionale und saisonale Lebensmittel haben bei mir sowieso Vorzug, das stärkt auch die heimischen Erzeuger und Händler. Ich könnte noch konsequenter Bioprodukte verwenden. Dieses Jahr starte ich einen weiteren Gartenversuch. Tomaten und Johannisbeeren klappen schon, das lässt sich ausbauen

Ungünstige C02-Werte habe ich ganz klar im Bereich Wohnen. Als Mieter habe ich auf manches leider keinen Einfluss. Um fossile Brennstoffe zu sparen heize ich aber schon länger zusätzlich mit nachwachsendem Kaminholz.

In der Freizeit ist es für mich einfacher das Auto stehen zu lassen. Als passionierter Wanderer hinterlasse ich auch im Urlaub einen eher niedrigen ökologischen Fußabdruck. Beruflich geht das leider nur bedingt.

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Antwort von Andreas Moses

Der CO2-Rechner hat einen Wert von 4,6 ergeben. 

Natürlich war ich zunächst über diesen Wert schockiert, weil dieser so deutlich über der von dem BUND empfohlenen Zielvorgabe liegt. 

Bei einem zweiten Hinschauen habe ich dann festgestellt, dass ich wenigstens unter dem bundesdeutschen Durchschnitt liege.

 Eine nähere Betrachtung hat dann ergeben, dass der hohe Wert vor allem auf den Bereich des Wohnhauses zurückzuführen ist, es handelt sich um mein Elternhaus, welches ich so bewohne wie vorgefunden. Wir haben vor 2 Jahren die Uralt-Heizung durch einen neuen Brennwertkessel ersetzt und heizen, was nicht angegeben werden konnte, zusätzlich auch noch mit Holz und zusammen mit der neuen Heizung haben wir auch Solarzellen installiert, durch die der wesentliche Teil des Warmwasser hergestellt wird, sodass wir für mehr als die Hälfte des Jahres die Ölheizung ganz abschalten können. Außerdem ist eine umfangreiche Isolierung und Wärmedämmung in Planung. 

Sollte ich gewählt werden, werde ich den Weg ins Rathaus überwiegend mit dem Fahrrad oder zu Fuß zurücklegen, was nicht nur für den Klimaschutz gut ist, sondern hoffentlich auch meine viel zu hohen Pfunde purzeln lässt.


Unter Berücksichtigung all dieser Maßnahmen bin ich guter Hoffnung, den CO2-Fußabdruck schon bald deutlich verbessern zu können.

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Antwort von Thomas Pauli

Es kam 5,16 ha heraus, gefällt mir gar nicht. Danke für das Aufwecken. 

Wohnen und Energie 20 %

Konsum 13 %

Ernährung 19 %

Verkehr 48 % 

Allerdings ist nicht berücksichtigt, dass wir derzeit 60 % unseres Stromverbrauch über das Vaillant Ecopower 1.0 selbst produzieren. Sozusagen als Abfallprodukt aus der Warmwassergewinnung. Bei der Beleuchtung habe ich nahezu alle Leuchten gegen LED-Leuchtmittel ausgetauscht und in den vergangenen 2 Jahren alle Großgeräte durch A++ bzw. A+++ ersetzt.

Derzeit tauschen wir sukzessive unsere Fenster aus. Das Projekt wird aber sicher noch eine weile andauern.  

 

Wenn ich nicht mehr nach Eschborn fahren muss, wird mein Fußabdruck sicher besser. ;-)

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Antwort von Dominik Wachter

Mein (mich selbst schockierendes) Ergebnis ist 5.2 Hektar (dt. Durchschnitt 5.1 Hektar), vor allem runtergezogen mit 67% im Bereich "Ernährung".

Meine Antwort:

Ja, ich will meinen ökologischen Fussabdruck verringern. Zur Zeit versuche ich mich regionaler und ökologischer zu ernähren, also vor allem regionale Produkte zu kaufen. Gleichsam bin ich ein großer Freund von Autofahr-Plattformen und Mitfahrgelegenheiten um spritsparend und in der Regel mit viel Freude während der Fahrt ans Ziel zu kommen. Ich habe vor Kurzem erst ein Buch zum Thema "Selbstversorgung" gelesen und seitdem wünsche ich mir, dass ich auf einem (späteren) Grundstück vor allem energetisch baue und dort einigen Platz habe für die Selbstversorgung mit Obst und Gemüse, sowie evtl. Eiern und kleineren Fleischproduzenten (Hühner, Schweine, etc.).

Nach dem Studium und mit einem entsprechenden Gehalt kann man sich mit Sicherheit einigen ökologischen Freiraum schaffen und ich hoffe, dass dies in den kommenden Jahren und Jahrzehnten von vielen Deutschen und Europäern auch so gelebt wird.  

Kritikpunkt: Globalisierung! Erst durch die Möglichkeiten, die die Globalisierung uns gegeben hat explodierte der menschliche Fußabdruck, an den Beispielen festzumachen: Billigflieger, Obst ganzjährig, Verschiffung und Flugtransport aller Güter weltweit, etc. Regionale Produkte sind nicht mehr konkurrenzfähig, in Afrika (Milchprodukte) genauso wie auch hier in Deutschland, weswegen kleine Metzger, Bauernhöfe, etc. gezwungen sind kaputt zu gehen an dem System "Globalisierung".

 

 

Obstbaumschnittkurs - Theorie und Praxis

BUND-Obstbaumschnittkurs mit dreimaligem hessischem Apfelweinmeister in Westerfeld

Auch in diesem Jahr bieten wir wieder einen Obstbaumschnittkurs an. Der dreimalige hessische Apfelweinmeister und Fachagrarwirt Jörg Markloff wird an jungen und alten Bäumen interessierten Anfängern und Fortgeschrittenen in Theorie und Praxis den richtigen Obstbaumschnitt nahe bringen.

Am Freitag, 24. Februar treffen wir uns um 19:30 Uhr in der Milchhalle in Westerfeld zum theoretischen Teil.

Am Samstag, 25. Februar ab 10 Uhr werden die theoretisch erworbenen Kenntnisse in die Praxis umgesetzt. In Westerfeld, Obernhainer Weg auf der Streuobstwiese von Sieglinde Russ und in dem angrenzenden Schrebergarten werden junge und alte Bäume sachgerecht beschnitten. Wer Gerätschaften wie Baumschere, Baumsäge etc. hat, kann diese mitbringen.

Die Teilnahme an den Kursen ist für Mitglieder und Gäste kostenlos. Über Spenden freuen wir uns. 

Neujahrswanderung am 22. Januar ab 14 Uhr

Wir möchten zusammen das neue Jahr begrüßen und treffen uns am 22. Januar 2017 um 14 an der Reithalle Am Steinchen in Neu-Anspach.

Doris Warlich wird uns durch den Stahlnhainer Grund führen und uns bei einer gemütlichen Wanderung die interessante Geschichte dieser Gegen nahebringen.

Anschließend gibt es die Gelegenheit bei einem gemütlichen Beisammensein in der Talmühle.

Handys umweltgerecht entsorgen

Rund 70 Millionen Bundesbürger nutzen inzwischen Mobiltelefone, Tendenz weiter steigend. Die sich rasant entwickelnde Technik einerseits und Millionen Billiggeräte andererseits bewirken bei Handys die geringe Gebrauchsdauer von durchschnittlich unter einem Jahr.

Der Wunsch der Telefonkunden, stets auf dem neuesten High-Tech-Stand zu sein, lässt das Aufkommen an Elektronikschrott auch in diesem Bereich stetig anwachsen.

Alte Handys gehören aber nicht in den Hausmüll. Die Geräte bestehen aus einem hochgiftigen Cocktail aus Schwermetallen und Chemikalien. Bei der Verbrennung mit dem Hausmüll oder nach Ablagerung werden diese freigesetzt. Toxische Substanzen wie Quecksilber, Blei, Cadmium und Arsen gefährden dann Menschen und Umwelt.

Wer ein altes Handy umweltgerecht entsorgen will, kann es ab sofort in der BUND Geschäftsstelle in der Bahnhofstraße 27 in Neu-Anspach abgeben.
Öffnungszeiten immer Dienstag und Donnerstag von 15.00 – 18.00 Uhr.



KinderBUND immer am 1. Freitag im Monat - fällt bis auf Weiteres aus

Wir laden Kinder im Alter von 5 - 10 Jahren ein zu Streifzügen in die Natur. Gern können auch jüngere Kinder mitkommen, wenn ein Erziehungsberechtigter dabeibleibt.

Der KinderBUND beginnt am 1. Freitag im Monat um 15.00 Uhr an der Milchhalle in Westerfeld (in der Regel) und endet um 16.30 Uhr. Bitte achten Sie auf die Ankündigungen in der Presse.  

Satzung

Satzung

Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland
Landesverband Hessen e.V.
Ortsverband Usingen/Neu-Anspach

 

§ 1       Name, Sitz und Geschäftsjahr

a)      Der BUND Ortsverband Usingen/Neu-Anspach ist als nicht rechtsfähiger Verein Teil des BUND-Landesverbandes Hessen e.V. im Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND)

b)      Der Verein führt den Namen „Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland, Landesverband Hessen e.V., Ortsverband Usingen/Neu-Anspach“

c)      Er hat seinen Sitz in Usingen

d)      Der BUND-Ortsverband umfasst das Gebiet von Usingen und Neu-Anspach. Weilroder Bürger können bis zur eventuellen Gründung eines eigenen Orsverbandes im Ortsverband Usingen/Neu-Anspach erfasst und aktiv werden.

e)       Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr

§ 2       Gemeinnützigkeit, Zweck und Mittelverwendung

a)      Zweck des BUND-Ortsverband Usingen/Neu-Anspach ist die Förderung und Durchsetzung des Umwelt- und Naturschutzes und der Landschaftspflege.
Als anerkannter Naturschutzverband nach § 29 BNatschG  Stand 1. März 2010 beteiligt sich der Ortsverband bei Bauplanungen in Usingen und Neu-Anspach, soweit Landschaft und Natur berührt werden,
bei der Regionalplanung des Regierungsbezirks Darmstadt,
bei der Erstellung des Landschaftsplanes des Planungsverband Frankfurt-Rhein-Main,
bei der Neuordnung des Landschaftsschutzgebietes „Osttaunus“
an der Meldung von FFH-Gebieten (Flora-Fauna-Habitat) der EU.

b)      Der Ortsverband organisiert Naturschutzeinsätze und biologische Exkursionen. Ebenso veranstaltet er Informationsveranstaltungen und Aktionen zu Umwelt- und Naturschutzthemen, z. B. regenerative Energien oder ökologischer Landbau. Er bringt Verstöße gegen Umwelt- und Naturschutzbestimmungen zur Anzeige bei den zuständigen Behörden.

c)      Der Ortsverband Usingen/Neu-Anspach verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „steuerbegünstigte Zwecke“ i.S. § 51 AO (Abgabenordnung).

d)      Er ist selbstlos tätig und verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

e)      Die Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten in Ihrer Eigenschaft als Mitglieder keinerlei Zuwendung aus Mitteln des Vereins. Auch darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind oder durch unverhältnismäßig große Vergütungen begünstigt werden.

f)       Der Ortsverband Usingen/Neu-Anspach steht auf dem Boden der freiheitlich demokratischen Grundordnung des Grundgesetzes für Deutschland und der Landesverfassung von Hessen. Er ist parteipolitisch neutral und überkonfessionell.

 

§ 3       Mitgliedschaft

Die Mitglieder des BUND-Ortsverbandes sind gleichzeitig Mitglieder des BUND-Kreisverbandes und des als gemeinnützig anerkannten BUND-Landesverband Hessen e.V.
Sie haben ihren ständigen Wohnsitz in Neu-Anspach/Usingen (Ausnahme siehe § 1 Punkt d) Weilroder Bürger).

§ 4       Organe des Vereins sind

            die Mitgliederversammlung
            der Vorstand
            die Kassenprüfer

§ 5 Mitgliederversammlung

a)      Jeweils im ersten Quartal des Geschäftsjahres findet eine ordentliche Mitgliederversammlung statt.

b)      Sie ist vom Vorstand unter Bekanntgabe der Tagesordnung mit einer Frist von mindestens 3 Wochen durch Veröffentlichung in der Presse oder in der Mitgliederzeitschrift oder durch persönliche Einladung per Brief oder E-Mail einzuberufen.

c)      Anträge der Mitglieder zur Mitgliederversammlung müssen mindestens eine Woche vor der Mitgliederversammlung beim Vorstand in schriftlicher Form vorliegen.

d)      Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig.

e)      Eine außerordentliche Mitgliederversammlung muss innerhalb von 2 Wochen einberufen werden, wenn mindestens 1/3 der ordentlichen Mitglieder dies schriftlich unter Angabe des Beratungsgegenstandes verlangen.

f)       Wahlen erfolgen offen, es sein denn, eine(r) der Anwesenden verlangt geheime Abstimmung. Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit gefasst, bei Stimmengleichheit gilt ein Antrag als abgelehnt.

g)      Für Satzungsänderungen ist eine ¾ Mehrheit erforderlich. Stimmenthaltungen werden bei Satzungsänderungen als Ablehnung gezählt und bleiben bei übrigen Abstimmungen unbeachtet.

§ 6       Aufgaben der Mitgliederversammlung

            Dazu gehören u.a.

a)      Wahl des Vorstandes und von mindestens 2 Kassenprüfern

b)      Entgegennahme des Jahresberichts des Vorstandes und des Kassenberichts

c)      Entgegennahme des Berichts der Kassenprüfer

d)      Die Abstimmung über die Entlastung des Vorstands

e)      Sonstige in der Satzung geregelte Aufgaben

§ 7 Vorstand, Zusammensetzung, Amtszeit, Wahlen

a)      Der Vorstand besteht aus dem/der 1. Vorsitzenden, dem Schatzmeister und bis zu 3 weiteren Mitgliedern, alternativ, bis vier Sprecherinnen bzw. Sprechern und dem/der Schatzmeister/in, je zwei von ihnen gemeinschaftlich handeln mit Vertretungsrecht im Sinne des § 26 BGB.

b)      Die Amtszeit des Vorstandes beträgt zwei Jahre, die der Kassenprüfer/innen ein Jahr.

c)      Die Wahlen erfolgen auf Verlangen eines wahlberechtigten Mitglieds in geheimer Abstimmung. Gewählt ist, wer im ersten Wahlgang mehr als die Hälfte der abgegebenen Stimmen erhält. Wird im ersten Wahlgang die erforderliche Mehrheit nicht erreicht, wird ein zweiter Wahlgang durchgeführt. Im zweiten Wahlgang ist gewählt, wer die einfache Mehrheit der Stimmen erhält.

d)      Der amtierende Vorstand führt die Geschäfte nach Ablauf der Amtsperiode bis zur Neuwahl durch.

e)      Scheidet ein Vorstandsmitglied vor Ablauf seiner Amtsperiode aus, wird in der darauffolgenden Mitgliederversammlung nachgewählt.

§ 8       Aufgaben des Vorstands

a)      Die/der 1. Vorsitzende vertritt den Verein nach außen. Er/sie hat Einzelvertretungsbefugnis.

b)      Im Falle der Verhinderung der/des 1. Vorsitzenden vertritt die/der 2. Vorsitzende den Verein nach außen.

c)      Der Vorstand führt die laufenden Geschäfte des Vereins.

d)      Er beruft die Mitgliederversammlung ein und leitet diese.

e)      Er setzt die Beschlüsse der Mitgliederversammlung um.

f)       Die Erledigung der Vorstandsarbeit erfolgt unentgeltlich.

§ 9       Zusammenarbeit mit dem Landesverband

a)      Der Ortsverband kann Verpflichtungen, die den Bestand des eigenen Vermögens übersteigen nur nach schriftlich erteilter Deckungszusage durch den Landesverband eingehen.

b)      Rechtsstreitigkeiten kann der Ortsverband nur in Abstimmung mit dem Landesverband führen.

c)      Der Inhalt öffentlicher Erklärungen von überörtlicher Bedeutung soll nach Möglichkeit mit dem Landesverband abgestimmt werden.

d)      Stellungnahmen nach § 29 Bundesnaturschutzgesetz erfolgen in Zusammenarbeit mit den dazu vom Landesverband bestimmten Arbeitskreisen.

§ 10     Allgemeine Bestimmungen

a)      Jede Tätigkeit im Verein ist ehrenamtlich. Die Mitglieder des Vereins haben einen Aufwendungsersatzanspruch nach § 670 BGB für solche Aufwendungen, die ihnen durch die Tätigkeit für den Verein entstanden sind. Hierzu gehören insbesondere Fahrtkosten, Reisekosten, Porto, Telefon etc.

b)      Über die in den Organen gefassten Beschlüsse und diesen zugrunde liegenden Anträge sind Niederschriften zu führen.

§ 12     Datenschutz, Persönlichkeitsrecht

Der Verein erhebt, verarbeitet und nutzt personenbezogene Daten seiner Mitglieder zur Erfüllung der gemäß dieser Satzung zulässigen Zwecke und Aufgaben. In Print- und Onlineveröffentlichungen berichtet der Verein über Ereignisse. Mitglieder, die keine Veröffentlichung wünschen (Text oder Foto), die im Zusammenhang mit Aktivitäten des Vereins stehen, teilen dies mündlich oder schriftlich mit.

§ 13     Haftungsbeschränkung

Für Schäden gleich welcher Art, die einem Mitglied bei der Benutzung von Vereinseinrichtungen, -gerätschaften oder –gegenständen oder infolge von Handlungen oder Anordnungen der Vereinsorgane (z.B. Vorstand) entstehen, haftet der Verein nur, wenn die Person, für die der Verein gesetzlich einzustehen hat, den Schaden vorsätzlich oder grob fahrlässig verursacht hat.

Schädigt ein Mitglied den Verein in Ausübung eines Vereinsamtes oder in Ausführung einer Tätigkeit im Auftrag oder wohlverstandenen Interesse des Vereins, so darf der Verein Schadenersatzansprüche gegen das Mitglied nur geltend machen, wenn diesem Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit zur Last fällt.

Die Haftung für leichte Fahrlässigkeit wird ausgeschlossen.

§ 11     Auflösung des Vereins

a)      Die Auflösung des Vereins kann nur von einer zu diesem Zweck einberufenen außerordentlichen Mitgliederversammlung mit ¾ Mehrheit der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder beschlossen werden.

b)      Im Falle der Auflösung oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des BUND-Ortsverbandes an den BUND-Landesverband e.V., der es ausschließlich und unmittelbar zu gemeinnützigen Zwecken zu verwenden hat.

§ 14     Inkrafttreten der Satzung

Diese Satzung tritt am 23. Februar 2016 durch Beschluss der Mitgliederversammlung in Kraft.

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