17.1.2012Pressemitteilung zu den Zuständen im Landratsamt
Die Pressemitteilung gibt es zum download hier...
4.1.12 BUND-Pressemitteilung
Landrat Krebs schwimmt Zeitgeist hinterher
BUND wünscht dem Kreis einen besseren Landrat
Im Interview in der Taunus-Zeitung vom 3.1.12 behauptete Landrat Krebs die Themen "Regenerative Energien und Nachhaltigkeit" müsse man ernst nehmen.
Diese Einsicht kommt reichlich spät und ist, wie BUND-Vertreter aus eigener tagtäglicher Erfahrung wissen, nur ein Lippenbekenntnis. Warum sonst setzt er nicht längst die Prinzipien der Nachhaltigkeit in seiner Politik um?
Der BUND Kreisverband Hochtaunus hat dem Landrat persönlich im September 2009 ein Konzept für eine nachhaltige Gestaltung der Politik im Hochtaunuskreis vorgelegt, die von ihm mit absolutem Desinteresse aufgenommen wurde.
Schon damals hätte er die Chance gehabt, viele Punkte umzusetzen und Neubauten im Kreis als Leuchtturmprojekte für erneuerbare Energien und für modernste Energieeffizienz zu verwirklichen.
Das Kreiskrankenhaus in Bad Homburg hat bspw. kein Energiekonzept, hinter den Kulissen wird von organisatorischem und Zuständigkeits-Chaos berichtet. Es ist zu befürchten, dass durch das Festhalten an veralteten Energieformen es zu einer Kostenexplosion im Energiebereich kommen und die Rentabilität des neuen Krankenhauses erheblich herabgesetzt wird. Weitere traurige Beispiele für verpasste Chancen sind viele Schulneubauten und das Taunus-Informationszentrum.
Der Aufbau von kontinuierlichen Erhebungen zu den Nachhaltigkeits-Indikatoren, wie sie alle Nachhaltigkeitsstrategien der Bundesländer und der Bundesregierung vorsehen, wurde vom Landrat grundweg abgelehnt. So gibt es bspw. keine Strategie, den CO2-Ausstoß des Kreises zu senken. Das Land Hessen hingegen strebt bis zum Jahr 2030 eine CO2-neutrale Verwaltung an.
Auch wie es um die Artenvielfalt, den Verlust an Flächen, der zusätzlichen Versiegelung von wertvollen Böden steht, kann nirgendwo nachvollzogen werden. Der Landrat setzt die Bundes- und Landesinitiativen für eine nachhaltige Politik nicht um.
Als äußerst gravierend stuft der BUND die mangelhafte Besetzung der Unteren Naturschutzbehörde ein, sowie die unter der Verantwortung vom Landrat aufgetretenen Unregelmäßigkeiten im gemeinnützigen Landschaftspflegeverband (unverbrauchte Mittel etwa 300.000 Euro) . Dort gab es in den vergangenen drei Jahren weder ordentliche Mitgliederversammlungen geschweige denn korrekte Kassenrechnungslegungen. Es ist bis heute unklar auf welcher Beschlussgrundlage Gelder in den letzten Jahren an wen ausgeschüttet wurden.
Erst heute, nach Druck der Umweltverbände und aus dem Regierungspräsidium wird dies vom neu designierten Geschäftsführer aufgeräumt.
Der Landrat behauptet im Interview ferner man hätte viel Geld dafür ausgegeben, die "Landschaft herzurichten". Welche Projekte er damit meint, bleibt sein Geheimnis.
Angesichts der o.g. Beispiele ist es vollkommen unverständlich auf welcher Grundlage der Landrat sich für den Naturraum des Naturparks Hochtaunus und der Lebensqualität im Kreis einsetzen will.
Der BUND Hochtaunus ist der Ansicht, dass dem Kreis ein grundlegender Wechsel gut täte.
Link zum Interview in der TZ hier...
22.10.11: Rhein-Main gegen Fluglärm
20.05.2011: Als Naturparkzentrum gestartet - als Tourist-Info gelandet
Auf Wunsch von Frau Kullmann wurde diese Pressemitteilung auf die Hochtaunus-aktuell-Seite verschoben. 26.6.2011
Von Lobbyisten gelenktes Taunus-Informations-Zentrum
ohne Natur- und Klimaschutz
Umweltverbände kritisieren Konzeption und Umweltstandards anlässlich der offiziellen Einweihung des Taunus-Informations-Zentrums
Aus Sicht des Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) und der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW) im Hochtaunuskreis ist beim Bau des Taunus-Informations-Zentrums an optimalem Standort an der Hohemark in Oberursel die große Chance verpasst worden, die Thematiken Klimaschutz, Tourismus, Naturschutz und Bildung im Zusammenspiel glaubwürdig zu präsentieren.
Andernorts werden repräsentative Neubauten genutzt, um moderne Umweltstandards erlebbar zu machen, und den Bürgern die Vereinbarkeit von Komfort und Nachhaltigkeit zu präsentieren, wie bspw. im Nationalpark Kellerwald. Dagegen baut der Hochtaunuskreis das Taunus-Info-Zentrum wie vor 50 Jahren mit Beton und klebt Holz an die Fassade. Verwundert zeigen sich die Naturschutzverbände, die mehrere tausend Bürgerinnen und Bürger im Hochtaunuskreis vertreten, dass sie weder bei der Konzeption dieses Zentrums noch schließlich bei der Eröffnung eingebunden wurden.
Dieses Vorgehen zeigt den schlechten Umgangsstil, den Politik und Verwaltung gegenüber den ehrenamtlich gesellschaftlich engagierten Verbänden an den Tag legen. Sogar der Naturschutzbeirat des Hochtaunuskreises wurde außen vor gelassen.
Stattdessen legt der Hochtaunuskreis die Umweltbildung nun in die Hände des größten Umweltsünders der Region, der Fraport AG. Dieser bietet Veranstaltungen über Umweltthemen für Kinder im Taunus-Informations-Zentrum, stets im Sinne der Lobby-Interessen an. Kritische Themen, wie bspw. der wesentliche Anteil des Luftverkehrs am Klimawandel werden nicht behandelt. Dies ist ein erneuter Versuch der Fraport in der Region das eigene Image "grün zu waschen" sog. "greenwashing". Die Fraport AG hat für den Bau der neuen Landebahn etwa vier Millionen Quadratmeter Wald (rund 500.000 Bäume) gerodet. Klima- und Umweltschutz sowie Nachhaltigkeit sind für das Unternehmen Fremdwörter.
Die Naturschutzverbände hätten sich gewünscht, stärker in die Konzeption des gesamten Gebäudekomplexes eingebunden zu werden. So wäre ein klimafreundlicher zwei-geschossiger Holzbau in Passivhausbauweise als Musterbau für andere öffentliche Gebäude wie Kindergärten, Vereinsheime und Schulen vorbildhaft gewesen. Zudem hätte bspw. mit dem Einbau einer klimafreundlichen Holzpellet- oder Holzhackschnitzelheizung das Interesse für den im Taunus nachwachsenden Rohstoff Holz und Restholz geweckt werden können. Die Naturschutzverbände vermissen auch ein Konzept für das neue Zentrum im Bereich der Umwelt- und Waldpädagogik.
Nun wird der Flughafenbetreiber das mit Steuer-Mitteln finanzierte Haus für seine Zwecke missbrauchen. Das den Bürgern ursprünglich versprochene Naturparkhaus als "Tor zum Taunus" und Zentrum für Natur und Umwelt ist somit als Touristen-Info mit Seminarräumen für die Luftverkehrslobby gelandet. Die Verwaltungsstelle des Naturparks darf im zweiten Stock residieren.
Die Verbände BUND Hochtaunus und SDW präsentieren sich demnächst während des Hessentages auf der Sonderschau "Der Natur auf der Spur" in Oberursel, sind offen für alle Bürgerinnen und Bürger und stets interessiert am überparteilichen Austausch mit allen gesellschaftlichen Akteuren.
23.2.2011 Vortrag von Dr. Stefan Nawrath in Kronberg
Die Arbeitsgemeinschaft Kulturlanschaft Kronberg lädt ein :
Am Mittwoch, dem 23. Februar
2011, spricht der Botaniker Dr. Stefan Nawrath
über die Biologie und Geschichte der Wiesen im
Hochtaunuskreis. Die Veranstaltung beginnt um
19.30 Uhr in der Stadthalle im Raum "Fuchstanz",
1. Stock. Die Veranstaltung ist öffentlich, der Eintritt ist
frei.
Für seine Dissertation ermittelte
Stefan Nawrath die Artenzusammensetzung der Wiesen
im Hochtaunus an mehr als eintausend
Stellen. Auch die Helbigshainer Wiesen
zwischen Kronberg und Falkenstein untersuchte er.
Die Geschichte der Wiesen arbeitete Dr. Nawrath
in sogenannten Flächenbiographien auf, die teils mehrere Jahrhunderte
zurückreichen. Zur Sprache kommt dabei auch die Bedeutung und Erhaltungswürdigkeit der Helbigshainer Wiesen, einschließlich des
„Falkensteiner Stocks“ als Grünland.
22.2.2011 Mitgliederversammlung
22. Februar 20 Uhr Stadthalle Oberursel Raum Weißkirchen, Rathausplatz 2 in Oberursel- Mitgliederversammlung des Kreisverbandes Hochtaunus mit Vortrag von Peter Gwiasda zum "Internationalen Jahr der Wälder".
Gäste herzlich willkommen!
25. Mai 2009 Bericht vom Vortrag in Schmitten
Bei sommerlichen Temperaturen trafen sich Interessierte im Schmittener Gemeindehaus, um sich über die Studie "Zukunftsfähiges Deutschland in einer Globalisierten Welt" informieren zu lassen und über die Folgen für das Handeln auf lokaler Ebene zu diskutieren.
Die Teilnehmer waren sich am Ende des Abends darüber einig, dass die Umweltverbände anhand von Informationsveranstaltungen und der Verstärkung der Umweltbildung auf allen Ebenen (Schulen, Presse ua) die Bevölkerung verstärkt einbinden und motivieren muss, um die Forderungen der Studie umsetzen zu können.
Dies setzt insbesondere eine Intensivierung der Nachwuchsarbeit voraus.
Es entstand eine gute Materialsammlung mit neuen Ideen für die Aktiven in den Ortsverbänden des BUND-Hochtaunuskreis.

- Wolfgang Heins vom BUND-Hochtaunuskreis führte durch die Studie und erläuterte Beispiele für erfolgreiche Umsetzung von bspw Energiesparmaßnahmen in Kommunen.
12.5.2009 BUND Hochtaunuskreis zur Woche des Ehrenamtes

- Der BUND gemeinsam mit dem Forstamt beim Burgfest in Königstein
BUND Hochtaunus
Seit mehreren Jahrzehnten ehrenamtlich aktiv für den Umweltschutz im Hochtaunuskreis
Der Bund für Umwelt und Naturschutz im Hochtaunuskreis freut sich über die Aufmerksamkeit, die ehrenamtliches Engagement anlässlich der Woche des Ehrenamts erfährt. Der BUND Hochtaunuskreis ist mit seinen etwa tausend Mitgliedern in sieben Ortsverbänden teilweise seit mehr als 25 Jahren ehrenamtlich im Bereich Umweltbildung, Umwelt- und Naturschutz tätig. Botanik-Exkursionen, Vogelstimmenwanderungen und Fledermausnächte werden von der Bevölkerung im Kreis gerne angenommen. Oft sind die Teilnehmer überrascht, dass das Angebot des BUND auf Kreisebene ausschließlich von ehrenamtlich tätigen Umweltschützern angeboten wird und sich nur aus Mitgliedsbeiträgen und Spenden deckt.
Das Angebot der Aktiven reicht von Krötenrettungsaktionen bis zur Beratung von Schulen in Energiefragen, von der Ausrichtung von Pflanzenbörsen bis zur Teilnahme an kreisweit beliebten Festen und Veranstaltungen und der Ausrichtung von Vortragsveranstaltungen sowie der Beratung von Bürgerinitiativen.
Der Schutz von Streuobstwiesen und die Kartierung besonders geschützter Arten, aber auch die Betreuung von BUND-Kindergruppen gehören ebenso zu den Aufgaben der Ehrenamtlichen.
Der Vorstand des BUND Hochtaunuskreises ist nicht nur in der Woche des Ehrenamtes stolz auf die bunte Palette des BUND-Angebotes, das nur durch die aktive Mitarbeit aller engagierten Ehrenamtlichen möglich wird.
Zwei Filme des Hessischen Rundfunks
Der hessische Rundfunk drehte zwei Filme über die Arbeit des BUND im Hochtaunuskreis:
Hier können Sie angesehen werden:
7. Januar 2009 Kohlosaurus vor dem Landtag
Die Bürgerinitiative Stopp Staudinger, die Klima-Allianz und der BUND haben am 07. Januar 2009 vor dem hessischen Landtag ein Kohlekraftwerk in Form eines fünf Meter hohen Dinosauriers errichtet.
PolitikerInnen aller Parteien wurden aufgefordert, sich mehr für den Klimaschutz einzusetzen.
Anlass für die Aktion war eine Diskussionsrunde der Landespressekonferenz am 07.01. mit allen Spitzenkandidaten der hessischen Politik.
Der BUND war unter anderen mit dem Vorstandsmitglied des BUND Hochtaunus Michael Bernhardt vertreten.

- Der Kohlosaurus

- Kandidaten von SPD, Grünen und Linke vor dem Kohlosaurus

- Klimaschutz hat Vorrang bei der kommenden Wahl!




