BUND Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland


Neuigkeiten 26.09.2016 : Grundwasserkontamination in Oberursel - NEUE DATEN

Hier...findet sich das neue Gutachten von Dr. Lenz zur Grundwasserkontamination in Oberursel.

Unsere heutige Pressemitteilung findet sich hier...

Eine Kommentierung in Form einer detaillierten Synopse ist in Vorbereitung.

Die im Gutachten erwähnten Anlagen finden sich hier:

Anlage 1.1     Grundwassergleichen

Anlage 1.2     Anlage 1.2- Uebersichtsplan Stadtgebiet...und davon ausgehenden Bahnlinien CopyLage Altstandorte und Ausgang der sog. "Bahnlinien"

Anlage 1.3     Anlage 1.3- Uebersichtsplan Stadtgebiet ....und Zustrombereich der Brunnen CopyLage Altstandorte und Zustrombereich der Brunnen

Anlage 1.0  - Auflistung der Grundwassermessbrunnen -
man beachte die verschütteten, nicht gefundenen usw...
.

Anlage 2   Anlage 2-Hydrogeologisch- geohydraulischer Profilschnitt-1 CopyProfilschnitt, rot und rosa die LHKW-SeenAnlage 2-Hydrogeologisch- geohydraulischer Profilschnitt-1 Copy unter Oberursel

Magistratsvorlage

 

 

6. November 2015

Pressemitteilung: BUND-Kreis-Vorsitzende vergleicht sich vor Gericht

BUND darf berechtigte Interessen geltend machen und sich weiterhin kritisch zu Sanierung in der Eppsteiner Straße in Oberursel äußern

Der BUND-Kreisverband Hochtaunus hatte im Jahr 2014 in einem ersten Dossier die Missstände bei der Sanierung der Kontamination in der Eppsteiner Straße in Oberursel öffentlich angeprangert. Nach Beschwerden der damaligen Projektleiterin hatte der BUND das Dossier zurückgezogen und in überarbeiteter und erweiterter Form erneut veröffentlicht.

Die öffentliche Anprangerung der Missstände bei der Sanierung der Altlast in der Eppsteiner Straße und das Dossier haben den Schutz der Bevölkerung im Bereich dieser Altlast wesentlich verbessert: Inzwischen ist aus derzeitiger Sicht ein erfahrenes und kompetentes Sanierungsunternehmen dort tätig, die Baustelle wurde grundlegend umgebaut, die Sicherheitsstandards entsprechen höchsten Anforderungen und die Raumluft wird in den betroffenen Gebäuden sachverständig überwacht. Leider ist den im Umfeld der Altlast erkrankten Menschen immer noch nicht geholfen worden.

Obwohl der BUND das erste Dossier gelöscht und überarbeitet hatte, strengte die damalige Projektleiterin einen Prozess vor dem Landgericht an. In diesem ersten Prozess bekam sie recht. Anders nun im Berufungsprozess vor dem Oberlandesgericht (OLG) in Frankfurt.

In der heutigen (5.11.2015) mündlichen Verhandlung setzte sich der Presse-Senat unter dem Vorsitz von Richter Bickel intensiv mit der Materie auseinander. Er bejahte, dass dem BUND zugestanden werden müsse, bei den getätigten Äußerungen berechtigte Interessen zu vertreten.

In vier der acht angemahnten Halbsätze sahen die Richter vorbehaltlich der Schlussberatung des Senats die Meinungsfreiheit gegeben, die anderen  sahen sie als problematisch an. Letztlich wurde seitens des Gerichts darüber nicht entschieden. (In der ersten Version unserer Mitteilung haben wir übersehen, dass das Oberlandesgericht innerhalb der sechs Äußerungen zwei geteilt hat und sich dadurch acht Teiläußerungen ergeben. Das Verhältnis hatten wir dann versehentlich mit 4:2 statt 4:4 angegeben. Dieses Versehen bitten wir zu entschuldigen.)

Da das alte Dossier längst gelöscht wurde, schlug der Senat einen Vergleich vor: Die BUND-Vorsitzende verpflichtete sich, die Äußerungen nicht mehr zu wiederholen, allerdings ohne dabei anzuerkennen, dass die Äußerungen unzulässig gewesen sind. Die Gerichtskosten wurden geteilt.

Beide Prozessgegner stimmten dem Vergleich zu. Die BUND Kreisvorsitzende wurde von Rechtsanwalt Thomas Mehler, Kanzlei Haldenwang vertreten.

Der BUND Kreisverband zeigt sich erfreut darüber, dass dem Verband in der mündlichen Verhandlung die Wahrnehmung berechtigter Interessen bei Äußerungen über die Altlast in der Eppsteiner Straße vom Gericht mehrmals zugestanden wurde. Das Urteil des Landgerichts Frankfurt, welches alle Äußerungen als unzulässig wertete, ist damit aufgehoben.

Damit ist die presserechtliche Auseinandersetzung über Äußerungen zur Sanierung nach zwei Instanzen beendet.

Der BUND wird die Sanierung an der Eppsteiner Straße weiterhin kritisch begleiten. Der Vorsitzende Richter merkte mehrfach an, dass bei dieser Sanierung „wohl ordentlich was schief gelaufen ist“.

Nach wie vor ist der BUND Kreisverband der Ansicht, dass das gewählte Sanierungsverfahren die falsche Methode für diesen Untergrund ist. Die seit Beginn der Sanierung zusätzlich auftretende Kontamination des Grundwassers mit mehrfacher Überhöhung des Grenzwertes sieht der BUND als nachgewiesen an. Nach neuesten Informationen soll nun die Sanierung bis Ende 2017 laufen und es wird endlich diskutiert, ob nun auch das Grundwasser saniert werden muss, was bislang nicht beabsichtigt war.

 

 

Altlast in Oberursel - Ein Schrecken ohne Ende Pressemitteilung 11.5.15

  Hier die Präsentation zum Vortragsabend!

 

HierPM 2015 -Mai Ein Schrecken ohne Ende u Einladung

findet sich unsere Pressemitteilung vom 11.5.15

Zwei Ankündigungsplakate zum Download - bitte ausdrucken und aufhängen!:

Luftbild

Geländeschnitt

Zur Vorgeschichte geht es auch hier...

 

26. 5. 2015 Altlast in Oberursel - die Info-Veranstaltung

HIER die Präsentation des abends!

Der BUND Kreisverband Hochtaunus wird am Dienstag, den 26. Mai um 20 Uhr im Pfarrer-Hartmann-Haus, Altkönigstraße 26 in Oberursel interessierten Bürgerinnen und Bürgern einen Überblick über die vom BUND seit 2012 gesammelten Daten geben. Der BUND wird die allgemeine Altlastensituation in Oberursel und die Informationspolitik der Stadt aus seiner Sicht beschreiben und bewerten. An diesem Abend wird Rechtsanwalt Thomas Mehler (Kanzlei Haldenwang) für allgemeine rechtliche Fragen zur Verfügung stehen. Zur aktuellen Pressemitteilung geht es hier...

BUND und Gutachter diskutieren um Sanierung in der Eppsteiner Straße

Der Gutachter der Firma ARCADIS hat beim BUND Kreisverband Protest eingelegt und hat den BUND gebeten die letzte Mitteilung abzuändern.

Der BUND sieht keinen Grund dazu und veröffentlicht zur Erklärung der BUND-Position die angehängte Tabelle. Eine detaillierte Analyse folgt in den nächsten Wochen.

BUND bezweifelt die Aussagen des Gutachters zur Altlast

Das von der Stadt Oberursel bestellte Gutachten über die Qualität der eingesetzten Technik zur Sanierung des vergifteten Bodens im Bereich der Eppsteiner Straße hat den BUND Hochtaunuskreis keinesfalls überzeugt.

Der Gutachter Dr. Thomas Held von der Firma Arcadis hatte den Mitgliedern des Umweltausschusses versichert, die einst von ihnen beschlossene Dampfdruck-Injektion sei richtig und ohne Alternative. Nach unseren Recherchen kann dieser Gutachter nicht als neutral gelten, vertreibt er doch selber solche Verfahren zur Reinigung vergifteter Böden.

Die häufigste und sicherste Methode der Entgiftung ist in Deutschland nach wie vor die Abtragung der belasteten Erde und deren Ersatz durch saubere Erde.

Verwundert sind wir auch auch über die nicht bewiesene Behauptung des Gutachters in der Ausschusssitzung, wonach keine Gefahr für das Grundwasser und damit langfristig für das Oberurseler Trinkwasser bestehe. Das Gegenteil dieser Aussage steht schwarz auf weiß im Endbericht der Versuchseinrichtung der Uni Stuttgart.

Wir engagieren uns in diesem Umwelt-Skandal deshalb so stark, weil dessen Aufarbeitung mit größter Sorgfalt und ohne Rücksicht auf Kosten betrieben werden muss. Und weil eventuelle Fehler noch Jahrzehnte später schwere gesundheitliche und materielle Schäden verursachen können.

Information für Personen, die an unklaren Symptomen leiden und in der Nähe oder unmittelbar an Altlastenstandorten wohnen.

Hier eine Hilfe für Personen, die an unklaren Symptomen leiden und in der Nähe oder unmittelbar an Altlastenstandorten wohnen. Sie können auch Information bei Dr Merz, Sachverständiger in Umweltfragen finden.

Sie können gerne mit uns Kontakt aufnehmen. Wir behandeln alle Ihre Daten und Informationen streng vertraulich und werden versuchen Ihnen zu helfen, wenn Sie beim Gesundheitsamt des Hochtaunuskreises nicht weiter kommen sollten oder sich dort nicht mehr hinwenden möchten.

Altlast in Oberursel - Stadt stoppt Dampf-Druck Injektion

Wir sind erfreut über Reaktion der Stadt Oberursel zur Gefahrenabwehr bei der Altlasten-Sanierung in der Eppsteiner Straße in Oberursel.

Wie der BUND aus den vorab im Internet veröffentlichten Sitzungsunterlagen für den Umweltausschuss entnommen hat, wurde die Dampf-Luft-Injektion in der Eppsteiner Straße von der Stadt gestoppt.

Pressemitteilung 6.5.14

Altlast in Oberursel - neue Details

Der BUND KV Hochtaunus veröffentlicht die zweite und stark erweiterte Auflage des „Dossiers 2014 – Die Altlast in der Eppsteiner Straße in Oberursel“.

In dieser Auflage hat der BUND viele Themen inhaltlich vertieft und genauestens mit Zitaten belegt. So findet sich hier der Beweis dafür, dass – entgegen der Aussagen im Umweltausschuss am 18.2.2014 – in der Oberurseler Altstadt das Experiment der Versuchseinrichtung der Uni Stuttgart bundesweit zum ersten Mal durchgeführt wird. Neu sind ebenso die Daten zur weiter stattfindenden zusätzlichen Grundwasserkontamination während der Bodensanierung, die mittels Dampfinjektion in den Boden durchgeführt wird.

Wir fordern zudem zeitnah die Einbindung vollkommen unabhängiger Experten, die die Kontamination des Grundwassers durch die Dampf-Druck-Injektion überprüfen.

Pressemitteilung 26.3.14

Altlast in der Eppsteinerstraße in Oberursel : Sondersitzung des Umweltausschusses

Am 18. Februar fand von 16:30 bis 23 Uhr die außerordentliche Umweltausschussitzung in Oberursel statt. Diese war als Reaktion auf das Dossier des BUND einberufen worden. Erst nach mehr als 5 Stunden kamen die Bürger zu Wort.
Der BUND durfte eingangs 20 Minuten die Kritikpunkte an der Sanierung der Altlast in der Eppsteiner Straße in Oberursel ausführen.

Stellungnahme - Präsentation
Stellungnahme - Volltext
Abkürzungen

Entgegen der Meldung in der Taunus Zeitung lenkt der BUND KV Hochtaunus in Sachen Sanierungsmethode nicht ein. Wir halten unsere Kritik an Sanierungsmethode und Informationspolitik aufrecht. Die zusätzliche Grundwasserbelastung halten wir für nicht hinnehmbar.

In seiner jüngsten Sitzung hat der achtköpfige BUND-Kreisvorstand auch die Forderung von Oberurseler Politikern diskutiert, wonach sich der BUND-Kreisverband für bestimmte wertende Formulierungen in seinem Dossier über die Altlasten öffentlich entschuldigen müsse. Der Vorstand sieht dafür keinen Grund.

Pressemitteilung 4.3.14

Altlast in der Eppsteinerstraße in Oberursel

In der Eppsteiner Straße in Oberursel führt die Altlastensanierung zu einer schweren Belastung der Anwohner. Der Boden und das Grundwasser sind in hohem Maße mit leicht flüchtigen halogenierten Kohlenwasserstoffen (LHKW) verseucht. mehr

Schwerwiegende Altlast in Innenstadt von Oberursel

Weitgehend unbemerkt von der Oberurseler Bevölkerung begann Mitte 2012 in der Eppsteiner Straße in Oberursel die Altlastensanierung zu einer der schwersten Belastungen hessenweit in einem Innenstadtbereich. Der Boden und das Grundwasser sind in hohem Maße mit leicht flüchtigen halogenierten Kohlenwasserstoffen (LHKW) verseucht.

Der BUND befürchtet, dass Giftstoffe durch die undichten Wände und gestampften Böden in die Fachwerkhäuser während der Dampfdrucksanierung dringen und zu noch weitaus höheren Belastungen der Bewohner führen. Aus diesem Grund fordert der BUND eine Ausquartierung der Anwohner aus ihren Häusern, ein Verbot jeglichen Lebensmittelverkaufs in der näheren Umgebung und kontinuierliche Messung der Belastungen in der Bodenluft, der Raumluft von Kellern und Wohnräumen der anliegenden Häuser und dem Grundwasser. mehr...

Offene Fragen

Schema

Quelle: http://www.bund-hochtaunus.de/themen_und_projekte/altlast_in_oberursel/