Rücksichtnahme im Wald‏

Der Wald muss viele Ansprüche erfüllen.
Er ist u.a.
- Wirtschaftsgrundlage für die Waldeigentümer
- Lebensraum für eine Vielzahl von Pflanzen- und Tierarten und
- der Erlebnis- und Erholungsraum für die Bevölkerung.

Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) sieht Probleme bei bestimmten Formen des Mountainbike-Fahrens. BUND Vorstandssprecher Otto Löwer: „Mountainbiker, die auf Fußwegen und Waldpfaden oder gar querfeldein fahren, beeinträchtigen die Tier- und Pflanzenwelt und gefährden andere Waldbesucher.“ Misslungen ist nach Meinung des BUND § 15 Abs. 4 Waldgesetz-Entwurf, in dem das Wandern und Spazierengehen kleiner Gruppen geregelt ist. „Der Gesetzestext muss unbedingt überarbeitet werden. Die jetzt enthaltene „Feudalregelung“, kann niemand ernsthaft unterstützen“, bemängelt Otto Löwer vom BUND.

Der BUND wünscht sich mehr Sachlichkeit in der Debatte um das Waldbetretungsrecht. Damit sich möglichst viele Menschen im Wald erholen können und die Wälder weiterhin Lebensraum möglichst vieler Tiere und Pflanzen bleiben, sind in unserem dicht besiedelten Land Regeln notwendig. Ökologisch wichtige Waldbereiche müssen von intensivem Erholungsverkehr verschont und die Sicherheit aller Erholungssuchenden muss gewahrt bleiben.

Zehn hessische Vereinigungen haben sich mit einer Resolution „Rücksichtnahme im Wald” an die Hessische Umweltministerin Lucia Puttrich gewandt. Die Resolution ist eine unmittelbare Reaktion auf die aktuelle Debatte um das Mountainbike fahren im Wald.

Resolution „Rücksichtnahme im Wald”

Entwurf des Waldgesetzes

Zusammenstellung der BUND-Argumente



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