Kreisverband Hochtaunus

BUND Kreisverband Hochtaunus

Auch im Hochtaunuskreis setzt sich der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) e.V. mit lokalen Gruppen aktiver Naturschützer in fast allen Städten und Gemeinden vor Ort für den Schutz unserer Natur und Umwelt ein. Unser Motto: "Global denken, lokal handeln".

BUND-Veranstaltung „Elektro-Mobilität“

Fachvorträge, Diskussionen und Erfahrungsberichte von Fahrzeughalter*innen anstatt von Verkäufern

Umweltfreundliche Mobilität am Beispiel der Elektromobilität Umweltfreundliche Mobilität am Beispiel der Elektromobilität  (Pyper / BUND)

Hochtaunuskreis/Wehrheim und Königstein –Im Individualverkehr der Zukunft werden Elektromobile eine wichtige Rolle spielen. Neben zahlreichen Bürgerinnen, die bereits buchstäblich umgestiegen sind, erwägen auch viele auch diesen Schritt, um einen wichtigen Beitrag zum Aufhalten der Klimakrise zu leisten.

Besucher*innen bekommen an diesem Tag die Gelegenheit, sich zu informieren und Fragen zu stellen: wie die Technik funktioniert, unter welchen Voraussetzungen sie überhaupt umweltfreundlich ist und vieles mehr.

Außerdem besteht die Möglichkeit, verschiedene Modelle anzusehen und mit den Fahrzeughalter*innen zu sprechen, und dabei beispielsweise Erfahrungswerte, Preise, Tipps und Tricks zu Anschaffung und anderem zu erfragen.

Die Veranstaltung findet am Samstag, den 23. Oktober von 14:00 - 18:00 Uhr in der Wehrheimer Limesschule in der Schulstraße statt und wird am 13. November ebenfalls von 14:00 - 18:00 Uhr im Haus der Begegnung in Königstein wiederholt.

Es gelten die zum Zeitpunkt der Veranstaltung aktuellen Hygieneregeln des Landes Hessen und des Hochtaunuskreises. Voraussetzung für die Teilnahme ist ein 3G-Nachweis.

Pressekontakt: Michael Pyper, BUND-Vorstandsmitglied Wehrheim, Telefon 06081-16967,
Mobil: 0171-3293260, E-Mail: michael.pyper@bund-hochtaunus.de, Internet: wehrheim.bund.net

 

BUND-Veranstaltung „Motor Klimaschutz“

Wie sich Ökologie und Ökonomie versöhnen lassen am Beispiel des Rhein-Hunsrück-Kreises

Plakate zur Veranstaltung „So wird die Energiewende zur Erfolgsgeschichte für Umwelt, Kreis und Bürger“ So wird die Energiewende zur Erfolgsgeschichte für Umwelt, Kreis und Bürger  (Pyper / BUND)

Ohne den massiven Einsatz Erneuerbare Energien (EE) wird die für das Klima wichtige 1,5-Grad-Grenze nicht zu halten sein. Über die Art und Weise wird im Hochtaunuskreis heftig gestritten. Vor allem die Windkraft steht in der Kritik – ohne ihr großes Leistungspotenzial werden die Ziele der Bundesregierung und des Landes Hessen jedoch nicht erreichbar sein.

Seit zwei Jahrzehnten zeigt der Rhein-Hunsrück-Kreis, wie sich Ökonomie und Ökologie zum Wohle aller vereinen lassen.

Darüber berichtet der Klimamanager des Landkreises, Frank-Michael Uhle, am Mittwoch, dem 27. Oktober, im Bürgerhaus Wehrheim ab 19.30 Uhr auf einer Veranstaltung des BUND für Umwelt und Naturschutz Deutschland im Hochtaunuskreis.

Die Erfolge des Rhein-Hunsrück-Kreises sind eng mit zwei Personen verbunden: dem ehemaligen langjährigen Landrat Bertram Fleck (CDU) und dem Klimaschutzmanager Frank-Michael Uhle. Letzteren konnte der BUND für Umwelt und Naturschutz Deutschland im Hochtaunuskreis jetzt als Referenten gewinnen. Eingeladen zu der öffentlichen Veranstaltung sind Bürger*innen und Politiker*innen des Hochtaunuskreises.

Frank-Michael Uhle ist Ingenieur und Architekt. Er arbeitet seit 1999 für die Kreisverwaltung des Rhein-Hunsrück-Kreises in Simmern. Dort war er zunächst für das Gebäudemanagement verantwortlich und führte ein Energie-Controlling für Schulen und Verwaltungsgebäude ein. Seit 2002 setzten Fleck und Uhle konsequent einen Kreistagsbeschluss zur Umrüstung der Gebäude auf erneuerbare Energien um.

Uhle verfügt so über fast zwei Jahrzehnte Know-how in den Bereichen Energieeffizienz und Erneuerbare Energien. Seit 2012 ist er offiziell Klimaschutzmanager für den Rhein-Hunsrück-Kreis.

„Wir haben erlebt, wie Erneuerbare Energien zum größten Wirtschaftsförderungsprogramm in der Geschichte unseres Landkreises wurden,“ erklärt Uhle, der die Erfolgsstory des Rhein-Hunsrück-Kreises vorstellt.

Für die Aktivitäten zum Schutz des Klimas wurde der Landkreis 2011 mit dem Europäischen Solarpreises ausgezeichnet. Seitdem gilt der Rhein-Hunsrück-Kreis national und international als Vorzeigeregion für eine pragmatische Umsetzung der Energiewende, die nicht nur dem Klima nützt, sondern gleichzeitig die wirtschaftlichen Chancen des ländlichen Raum deutlich verbessert.

Eine weitere Auszeichnung folgte 2018, als der Rhein-Hunsrück-Kreis als erster Null-Emissions-Kreis der Bundesrepublik die Auszeichnung „Energie-Kommune des Jahrzehnts“ erhielt. ARD, ZDF und ARTE berichteten über die Erfolgsgeschichte, denn vorbildlich ist nicht nur die vollständige Umstellung auf einen regenerativen Energien-Mix, sondern auch die solide wirtschaftliche Situation der Gemeinden.

Klimaschutz und regionale Wertschöpfung gehen hier Hand in Hand, sie kommen Bürger*innen und Kommunen gleichermaßen zugute - beispielsweise in Form von Genossenschaften. Nach seinem Vortrag steht Uhle in einer Fragerunde Rede und Antwort.

Durch den Abend führt der Fachjournalist Michael Pyper.

Es gelten die zum Zeitpunkt der Veranstaltung aktuellen Hygieneregeln des Landes Hessen und des Hochtaunuskreises. Voraussetzung für die Teilnahme ist ein 3G-Nachweis.

Pressekontakt: Michael Pyper, BUND-Vorstandsmitglied Wehrheim, Telefon 06081-16967,
Mobil: 0171-3293260, E-Mail: michael.pyper@bund-hochtaunus.de, Internet: wehrheim.bund.net

Textilien, Lebensmittel, Holz – Wie navigiere ich mich durch den Siegel-Dschungel?

Textilien, Lebensmittel, Holz – Gütesiegel gibt es inzwischen für eine Vielzahl von Produkten. Dabei den Durchblick zu behalten, ist nicht immer leicht.

Mobiltelefon in einer Hand, das ein Umweltsiegel zeigt  (Helena Renz / BUND Hessen)

Wo erfahren Sie, wofür das Siegel auf Ihrer Müslipackung steht und wie können Sie sich sicher sein, dass Ihre Holzmöbel auch wirklich nachhaltig produziert worden sind?

Eine Antwort bietet „siegelklarheit.de“. Auf der Internetseite finden sich Gesamt- und Detailbewertungen von Siegeln aus sechs Produktgruppen: Textilien, Papier, Technik, Holz, Lebensmittel und Reinigungsmittel. Siegelklarheit.de und die dazugehörige App geben mithilfe von Emoticons Aufschluss, wie anspruchsvoll das Siegel ist. Je mehr das Emoticon lächelt, desto höher ist der Standard des jeweiligen Gütesiegels. Im Geschäft lassen sich die Siegel mithilfe der App einscannen und miteinander vergleichen.

Umwelt- und Sozialsiegel unterscheiden sich zum einen in ihrem inhaltlichen Anspruch, zum anderen auch in ihrer Glaubwürdigkeit. Anspruchsvolle Siegel berücksichtigen weite Teile des Produktlebenswegs. Ein Beispiel dafür ist der „Nature Care Products Standard“ (NCP) für Wasch- und Reinigungsmittel. Produkte mit diesem Siegel weisen vonder Rohstoffproduktion über den Transport bis zur Entsorgung eine möglichst geringe Umweltbelastung auf.

BUND-Tipp: Wandern in Hessens vielfältiger Natur

Am 27. September findet der Welttourismustag statt. Doch Reisen zu einmaligen Orten müssen nicht immer um die Welt führen. Auch vor der Haustür gibt es viel zu entdecken, sodass man keine lange Wegstrecke zurücklegen muss und umweltfreundlich reisen kann.

In Hessen gibt es viele Reiseziele, an denen Naturliebhaber*innen auf ihre Kosten kommen: Von Weinbergen über Seen und grünen Hügeln im Mittelgebirge bis hin zu Märchenwäldern. Begleitet von den letzten Sonnenstrahlen des Jahres ist der Herbst zudem die ideale Jahreszeit zum Wandern.

Der hessische Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND Hessen) möchte Ihnen vor allem zwei Reiseziele ans Herz legen: den Nationalpark Kellerwald-Edersee und das aufgrund der großartigen Aussichten als „Land der offenen Fernen“ bekannte Biosphärenreservat Rhön.

Nationalpark Kellerwald-Edersee: Ein Meer aus Buchen

In seiner Form ist der Nationalpark Kellerwald-Edersee einmalig in Hessen. Auf 7.688 Hektar ist der Nationalpark nach einer Erweiterung gewachsen und schützt  einen der letzten großen, weder von Straßen, noch von Siedlungen zerschnittenen Buchenwälder in Mitteleuropa. Hier finden Sie uralte Bäume, die zahlreichen – auch seltenen – Tierarten einen Lebensraum bieten. Ein Teil des Nationalparks ist aufgrund seines Urwaldcharakters zudem UNESCO-Weltnaturerbe. Obwohl die Rotbuche kennzeichnend für den Nationalpark Kellerwald-Edersee ist, können Sie auch andere Waldlandschaften zu Fuß oder mit dem Rad erkunden. Genießen Sie die Vielfalt von Eichen-Trockenwäldern, Bachauenwäldern, Pfingstnelken-Felsfluren, reinsten Quellen und Bächen sowie Waldwiesentälern im Nationalpark.

Das Biosphärenreservat Rhön: Die Vielfalt der Natur in drei Ländern

Die Rhön erstreckt sich über Teile von Thüringen, Bayern und Hessen. Genießen Sie hier den Ausblick über die unendlich scheinenden Weiten des Biosphärenreservats. Die Landschaft und die Natur der Rhön sind vielfältig – Felder, Schafe, Wiesen, Hügel, Täler, Wälder und Moore bieten Entdecker*innen genauso wie Genussurlauber*innen viel Abwechslung. Unverzichtbar für den Erhalt der Artenvielfalt auf den Wiesen und Weiden des Biosphärenreservats ist das Rhönschaf, das der BUND Naturschutz vor dem Aussterben rettete. Die Rhön eignet sich auch für Aktivurlaube und bietet die besten Voraussetzungen für Radtouren, Wanderungen, aber auch Luftsport an der Wasserkuppe.

Das beste ist, dass Sie in beiden Fällen mit dem Zug anreisen können:

Zielbahnhof für das Biosphärenreservat Rhön ist der ICE-Bahnhof Fulda. Dort geht es mit dem Regionalverkehr weiter. Wer nur eine Tagestour machen kann, dem ist die Bahnfahrt bis Gersfeld zu empfehlen. Wer morgens ankommt, kann zu Fuß gegen Mittag das Zentrum des Biosphärenreservats und den höchsten Punkt Hessens, den Gipfel der Wasserkuppe, erreichen und abends wieder mit der Bahn ab Gersfeld zurückfahren.

Der Nationalpark Kellerwald-Edersee ist dank des DB-Angebots „Fahrtziel Natur“ ideal mit dem ÖPNV erreichbar. „Fahrtziel Natur“ ist eine Kooperation von Deutscher Bahn, NABU, VCD und dem BUND, die sich dafür einsetzt, dass Reisende autofrei und nachhaltig zu Biosphärenreservaten, Natur- und Nationalparks in ganz Deutschland, Österreich und der Schweiz gelangen.

Weitere Informationen zu Anreise, Unterkünften, Wander- und Radwegen unter

 

Weitere BUND-Tipps finden Sie unter www.bund-hessen.de/tipps.

 

BUND-Tipp: Heimisches Holz nutzen, Tropenwald schützen

Am 14.9.2021 ist der Tag der Tropenhölzer. Hier viele nützliche Tipps zum schonen der Ressourcen

tropischer Regenwald mit Wasserfall Foto: tropischer Regenwald, Mikhail Nihov Pexels  (Mikhail Niolov Pexels)

Holz ist ein beliebtes Material für Gartenmöbel, Terrassendielen, Türen oder auch Fensterrahmen.

Die Verwendung von Tropenholz gehört dabei mittlerweile zum Alltag, da Tropenholz als witterungsresistent gilt. Die Nachfrage nach tropischen Hölzern führt dazu, dass mehr Bäume in den tropischen Regenwäldern gefällt werden und oft Raubbau betrieben wird.

Die tropischen Wälder beherbergen nicht nur eine enorme Artenvielfalt, sondern zählen auch zu den wichtigsten Kohlenstoffspeichern und ihr Schutz ist im Kampf gegen den Klimawandel wichtiger denn je.

Werden sie im großen Stil abgeholzt, gelangt auf einen Schlag eine enorme Menge CO2 in die Atmosphäre. Etwa zwei Drittel der gesamten Entwaldung weltweit entfallen auf die Tropen und Subtropen.1

Der hessische Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND Hessen) möchte den Tag der Tropenwälder am 14. September als Anlass nehmen und auf heimische Alternativen zu Tropenholz aufmerksam machen.

Woran erkennen Sie Tropenhölzer?

Hinter Bezeichnungen wie „Edelholz“, „Hartholz“, „Echtholz“ oder „Plantagenholz“ verstecken sich meist tropische Hölzer. Aber auch die Namen Akazie, Bangkirai, Balau, Bongossi, Ipé, Mahagoni, Meranti, Palisander, Sapelli-Mahagoni, Sipo-Mahagoni, Teak und Wenge gehören zu Tropenhölzern.

„Tropenwaldfreie“ Alternativen

Das typische Möbelholz ist in Deutschland seit Jahrhunderten das Eichenholz. Die Anbaufläche der beiden heimischen Arten Stiel- und Traubeneiche wird im Zuge des Klimawandels zunehmen. Da ist es nur gut, wenn die Verwendung von Eichenholz als Möbelholz wieder stärker ins Blickfeld rückt. Andere Baumarten, wie z.B. Birke, Erle, Kiefer, Walnuss oder die Ahornarten liefern ebenfalls gutes Möbelholz mit schöner Maserung.

Und wer Möbel aus rotkernigem Holz der Rotbuche kauft, unterstützt alle Waldbesitzer*innen, die die Buchen sehr alt werden lassen und damit den Naturschutzwert ihrer Wälder erhöhen. Lärchenholz eignet sich hingegen sehr gut für Terrassendielen, weil ihr hoher Harzgehalt diese Dielen besonders witterungsfest macht.

Holz aus nachhaltiger Waldbewirtschaftung

Generell wichtig beim Kauf von Holzprodukten ist die Herkunft des Holzes aus nachhaltiger Waldbewirtschaftung. Das FSC-Siegel dient dabei als gute Orientierung. Auch das Bio-Siegel Naturland zertifiziert die Bewirtschaftung von Wäldern.

Leben verlängern – Holzprodukte schützen

Auch Pflege und Schutz von Holzmöbeln, Terrassendielen und Co. bestimmt deren Beständigkeit. Schützen Sie das Holz mit Ölen, Lacken oder Lasuren vor Nässe von Außen sowie Austrocknung.

Achten Sie bei den Pflegemitteln auf das Umweltzeichen „Blauer Engel“.

Wenn Sie Holz verbauen, achten Sie darauf, dass das Holz atmen kann und nicht mit Feuchtigkeit in Berührung kommt, um Schimmelbildung vorzubeugen.

Um das Leben Ihrer Holzmöbel oder Holzpfähle im Außenbereich zu verlängern, vermeiden Sie Bodenkontakt, z.B. durch verzinkte Stahlfüße oder -platten.

 

1 WWF: https://www.wwf.de/themen-projekte/waelder/wald-und-klima/waelder-und-klimaschutz/

 

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